Warum deutsch-türkische Abgeordnete im Bundestag keine „Alibi-Türken“ sind

Grünen-Politiker Cem Özdemir während einer Rede im Bundestag. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Der neue Bundestag ist gewählt. Mehr als 100 Kandidat:innen mit türkischer Zuwanderungsgeschichte hatten sich für den Einzug in den 20. Deutschen Bundestag beworben. Etwa ein Fünftel davon schaffte es. Was treibt sie an?

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Migrationspolitik: EU kommt nur „quälend langsam“ voran

Archivfoto: Migranten sitzen nach dem Grenzübertritt von Belarus nach Polen hinter Sicherheitskräften. Die polnische Regierung verschickt Textnachrichten an Mobiltelefone im Grenzgebiet zu Belarus, in denen Migranten davor gewarnt werden, illegal in das EU-Mitgliedsland einzureisen, da dies zu einer Inhaftierung führen würde. Foto: Mateusz Wodzinski/AP/dpa

Ein Jahr ist es her, dass der Neuanfang gelingen sollte. Doch nach jahrelangem Streit über die Asyl- und Migrationspolitik haben auch die Reformvorschläge der EU-Kommission keine Lösung gebracht. Nun unternimmt die Behörde einen neuen Anlauf.

Putin und Erdoğan sprechen über Syrien und Afghanistan – aber nicht über die Krim

Wladimir Putin (r.), Präsident von Russland, und Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, treffen sich regelmäßig. Foto: Vladimir Smirnov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan haben bei einem Treffen in der südrussischen Stadt Sotschi die Zusammenarbeit ihrer Länder gelobt.

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Die „Almancıs“ sind wieder da

Straßeninterviews in der Türkei: Die "Almancıs" fallen mit ihrem optimistischen Bild über die Lage der türkischen Wirtschaft negativ auf und geraten nicht selten in Schwierigkeiten.

Die türkische Medienlandschaft liegt am Boden, unabhängiger Journalismus ist kaum möglich. Die Streitkultur halten die beliebten Straßeninterviewer am Leben. Doch sie stigmatisieren und polarisieren teils massiv. Das trifft auch die „Almancıs“.

Krieg in Bergkarabach: Hunderte werden immer noch vermisst

Baku: Soldaten der aserbaidschanischen Armee halten bei einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestags des Kriegsbeginns um die umkämpfte Region Bergkarabach Bilder von Soldaten hoch, die während des Krieges umgekommen sind. Armenien und Aserbaidschan gedachten den mehr als 6500 Menschen, die während des vom 27. September bis zum 9. November 2020 andauernden Krieges ihr Leben verloren haben. Foto: Aziz Karimov/AP/dpa

Ein Jahr nach Beginn des Krieges um Bergkarabach im Südkaukasus werden in Armenien noch immer mehr als 250 Menschen vermisst – darunter seien 231 Soldaten.

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Kennzeichen-Verbot im Kosovo: Droht ein neuer Krieg auf dem Balkan?

Rudnica: Ein serbischer Soldat steht auf einem Feld vor einem Haus, in der Nähe des Ortes Rudnica, das sich an der Grenze zum Kosovo befindet. Zwischen dem Kosovo und Serbien ist es wegen einer neuen Verordnung über die Zulässigkeit von Kfz-Kennzeichen zu Spannungen gekommen. Foto: Marjan Vucetic/AP/dpa

Die Blockade zweier Grenzübergänge zwischen dem Kosovo und Serbien durch kosovo-serbische Bürger ist am Montag in die zweite Woche gegangen.

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Syrien: Russland tötet von der Türkei unterstützte Kämpfer

Symbolfoto: Kinder laufen an einem zerstörten Haus in Idlib vorbei. Foto: Anas Alkharboutli/dpa

Bei einem russischen Bombenangriff im Norden Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens sieben von der Türkei unterstützte Kämpfer getötet und 13 weitere verwundet worden.

Turkey Tribunal: Symbolisches Gericht verurteilt Menschenrechtsverletzungen

Das fünftägige symbolische Gericht konnte man online per Livestream mitverfolgen. Foto: turkeytribunal.com

Folter, Entführungen von Oppositionellen aus dem Ausland, Repressalien gegen kritische Stimmen. Insbesondere nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 haben sich die Vorwürfe gegen die türkische Regierung gehäuft. Ein symbolisches Gericht will nun das Schweigen brechen und hat deswegen eine fünftägige Tagung mit der Teilnahme von Betroffenen angesetzt.