Warum Putin und Erdoğan immer häufiger zusammenarbeiten

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (rechts) trifft den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Syrien, Libyen und nun auch Bergkarabach: Russland und die Türkei arbeiten in immer mehr Konflikten zusammen – auch wenn sie unterschiedliche Akteure unterstützen. Wie ist das widersprüchliche Verhältnis zu erklären? Eine Annäherung.

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„Spiegel“: Türkisches Frachtschiff lieferte gepanzerte Militärfahrzeuge nach Libyen

Archiv: Die Fregatte "Hamburg" kehrt nach dem Einsatz im Mittelmeer wieder in den Heimathafen zum Marinestützpunkt Wilhelmshaven zurück. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Ein Geheimdokument der EU lässt den deutschen Einsatz auf einem türkischen Frachtschiff in einem ganz anderen Licht erscheinen. Anscheinend wurde das Schiff schon seit sechs Monaten verfolgt. Die türkische Justiz leitet indes Ermittlungen gegen den Einsatz ein.

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Sind Ali Babacan und seine neue Partei „DEVA“ für die Türkei?

ARCHIV - 17.04.2015, USA, Washington: Der ehemalige türkische Wirtschaftsminister Ali Babacan spricht während einer G-20-Pressekonferenz im Hauptquartier des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington zu den Medien. Foto: Pete Marovich/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Begriff für „Therapie“ oder „Heilmittel“ lautet auf Türkisch „Deva“. So nennt sich eine neue Partei, deren potentielle Stärke bislang noch gar nicht statistisch zu erfassen ist. Doch der Vorsitzende wird als der einzige sich in Freiheit befindende Politiker in der Türkei betrachtet, der überhaupt eine Chance hätte, dem türkischen Staatspräsidenten die Stirn zu bieten.… Sind Ali Babacan und seine neue Partei „DEVA“ für die Türkei? weiterlesen

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Kemalistische Zeitung bildet Merkel als Piratin ab

Die kemalistische Zeitung "Sözcü" überraschte ihre Leser gestern mit einer deutschsprachigen Überschrift. Foto: Screenshot

Nach der abgebrochenen Durchsuchung eines türkischen Frachtschiffs durch deutsche Marinesoldaten hat die kemalistische Tageszeitung „Sözcü“ Bundeskanzlerin Angela Merkel als Piratin dargestellt.

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Eskalation auf hoher See – Türkei dementiert Waffenlieferung

ARCHIV - 04.08.2020, Niedersachsen, Wilhelmshaven: Die Fregatte "Hamburg" läuft aus dem Hafen zu einem fünfmonatigen Mittelmeer-Einsatz im Rahmen der Auslandsmission Irini der Europäischen Union vor der Küste des Bürgerkriegslandes Libyen aus. Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Mannschaft der deutschen Fregatte „Hamburg“ wollte vor Libyen ein türkisches Containerschiff auf Waffen kontrollieren. Dann stoppte ein Veto der Türkei den Einsatz. Aus Ankara kommt scharfe Kritik. Im Fokus: die deutsche Besatzung.

Wann brechen die Gelehrten ihr lautes Schweigen?

Einer der wenigen Gelehrten in der Türkei, die derzeit den Mut zeigen, sich zu äußern: Alparslan Kuytul. Foto: https://www.alparslankuytul.com/galeri

Die AKP-Regierung unterdrückt seit nunmehr über sieben Jahren jegliche zivilgesellschaftliche Opposition mit Staatsgewalt. Anklagen mit scheinheiligen Anschuldigungen inklusive Untersuchungshaftzeiten über mehrere Jahre sind unter dem Erdoğan-Regime leider zur Normalität geworden. Dazu wachsen über 750 Babys in türkischen Gefängnissen auf, weil die auf Anweisung arbeitenden Gerichte sich nicht davor scheuen, schwangere Frauen oder stillende Mütter in… Wann brechen die Gelehrten ihr lautes Schweigen? weiterlesen

Libyen: Türkei verhindert Inspektion von verdächtigem Frachter

Archiv: Die Fregatte F 220 Hamburg fährt im Schießgebiet in den Schärengewässern in der Nähe von Sundsvall während der MISSILE FIRING EXERCISE 2019 in Schweden. Foto: Bundeswehr/Marcel Kröncke

Die deutsche Fregatte „Hamburg“ wollte einen türkischen Containerfrachter überprüfen. Doch die Türkei stimmte der Überprüfung nicht zu. Es besteht der Verdacht auf illegale Waffenlieferung.

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Nach Merkel-Drohung: Erdoğan reicht die Hand – Paris fordert Taten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schließt erstmals Sanktionen gegen die Türkei nicht aus. Foto: Hannibal Hanschke/Reuters-Pool/dpa

Die EU-Regierungschefs werden am 10. Dezember auch über Sanktionen gegen die Türkei beraten. Das sagte die deutsche Bundeskanzlerin. Erdoğan überraschte wenig später mit einem Annäherungsversuch. Doch Frankreich will Taten sehen.