Erdoğan kann Putin dieses Mal nicht zum Einlenken bewegen

Russland, Sotschi: Auf diesem von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichten Bild unterhalten sich Wladimir Putin (l.), Präsident von Russland, und Recep Tayyip Erdoğan (r.), Präsident der Türkei, während ihres Treffens. Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Der türkische Präsident Erdoğan warb beim russischen Präsidenten Putin für eine Neuauflage des Abkommens zum Export ukrainischen Getreides. Der NATO-Staat Türkei sieht sich als Vermittler. Putin zeigte sich gesprächsbereit – aber auch unnachgiebig.

Erdoğan in Russland gelandet: Treffen mit Putin hat begonnen

Im Fokus: Wladimir Putin, Präsident von Russland, und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan. Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Der türkische Präsident Erdoğan ist wie erwartet am Montagvormittag im russischen Sotschi angekommen, um sich mit Wladimir Putin über das von Russland ausgesetzte Getreideabkommen zu beraten.

Verhandlungen zu Getreideabkommen: Türkischer Außenminister in Moskau

Sergej Lawrow (l.), Außenminister von Russland, und Hakan Fidan, Außenminister der Türkei, stehen während ihres Treffens nebeneinander. Foto: Maxim Shemetov/POOL REUTERS/AP/dpa

Die Außenminister Russlands und der Türkei haben in Moskau über eine mögliche Neuauflage der Vereinbarungen für ukrainische Getreideexporte über das Schwarze Meer gesprochen. Die Verhandlungen dürften schwierig werden.

İyi-Partei bei den Kommunalwahlen 2024: Allianz oder Alleingang?

Im Fokus: İyi-Parteichefin Meral Akşener. Foto: İyi Parti

Spannung vor den Kommunalwahlen in der Türkei: Die İyi-Partei gibt Einblicke in ihre Strategie für den Urnengang im kommenden Frühjahr. Parteichefin Meral Akşener und Parteisprecher Kürşad Zorlu arbeiten bereits an möglichen Kandidatinnen und Kandidaten. Das könnte politischen Zündstoff liefern.

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Warum die Gewalt auf Zypern eskaliert – und was die Türkei damit zu tun hat

Türkische Kunstflugzeuge fliegen während einer Militärparade zum 48. Jahrestag des türkischen Einmarsches in Zypern vor einer riesigen türkischen Flagge mit der Aufschrift "Wie glücklich ist derjenige, der sagt, ich bin Türke" auf dem Berg Pentadahtilos. Zypern wurde 1974 in einen griechisch-zyprischen Süden und einen türkisch-zyprischen Norden geteilt, als die Türkei als Reaktion auf einen Putsch der Befürworter einer Union mit Griechenland und zum Schutz der türkischsprachigen Bevölkerung intervenierte. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

In einem kleinen Ort auf Zypern prügeln türkisch-zyprische Polizisten auf slowakische und britische UN-Friedenssoldaten ein. Vordergründig eskalierte der Streit um einen geplanten Versorgungsweg für türkische Bewohner. Doch dahinter schwelt ein jahrzehntealter Konflikt, der Ängste schürt.

Prag will kein Atatürk-Denkmal im eigenen Stadtgebiet haben

Andernorts ist das Gedenken an Atatürk kein Problem: Eine bronzene Atatürk-Statue im türkischen Samsun. Foto: samsun.gov.tr

Die Stadt Prag hat die Aufstellung eines Atatürk-Denkmals abgelehnt. Die Verwaltung der tschechischen Hauptstadt verwies in ihrem Beschluss auf die „Ereignisse von 1915“.

Istanbuler Bürgermeister İmamoğlu will 2024 wieder kandidieren

Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu (CHP) will sich 2024 wiederwählen lassen. Foto: dpa

Der amtierende Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu beabsichtigt, sich 2024 zur Wiederwahl aufstellen zu lassen. Die Ankündigung birgt Zündstoff, droht ihm seit Monaten doch ein Politikverbot wegen Beleidigung. Die Kommunalwahlen im kommenden Jahr könnten zur Machtprobe werden.

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