Türkischer Geheimdienst entführt wieder mutmaßlichen Gülen-Anhänger

Hinter Stacheldraht: Nach dem gescheiterten Putsch von 2016 wurden mutmaßliche Gülen-Anhänger:innen weltweit verfolgt – auch via Interpol. Foto: Engin Akyurt/Unsplash

Koray Vural, ein in Tadschikistan lebender türkischer Geschäftsmann, ist am vergangenen Samstag mutmaßlich vom türkischen Geheimdienst MİT festgenommen worden. Die Spur des Familienvaters verliert sich am Flughafen Duschanbe. Wurde er in die Türkei entführt? Er wäre nicht der Erste.

Auf Wunsch von Erdoğan: Baut Musk in der Türkei eine Tesla-Fabrik?

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (r.) mit Elon Musk, CEO von X (vormals Twitter), der einen seiner Söhne auf dem Arm hält, in New York. Foto: Uncredited/Turkish Presidency/AP/dpa

Charme-Offensive in New York: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat sich mit Elon Musk getroffen und überraschend für den Bau einer Tesla-Fabrik in der Türkei geworben. Eigentlich liegen der Autokrat und der Tech-Milliardär wegen seiner Plattform X (vormals Twitter) im Clinch. Was dahinter stecken könnte.

Nach Sahel-Staatsstreichen: Wie der türkische Halbmond über Afrika wacht

Zwei Arbeiter in Ghana. Foto: Daniel Mensah Boafo / Unsplash

In Afrika verfolgt die Türkei eine offensive Wirtschaftspolitik. Politik, Militär und Unternehmen buhlen unter Erdoğan um Großaufträge. Da kommen die antifranzösischen Staatsstreiche im Sahel gerade recht. Sie bieten neue Märkte und Einflussmöglichkeiten.

Warum Aserbaidschan in Bergkarabach Krieg führt

Stepanakert: Ein beschädigtes Wohnhaus nach einem Beschuss. Aserbaidschan im Südkaukasus fordert als Bedingung für das Ende seines Militäreinsatzes die Niederlegung der Waffen und die Abdankung der armenischen Führung in der Region Bergkarabach. Foto: Siranush Sargsyan/AP/dpa

Eskalation im Kaukasus: Aserbaidschan beschießt die armenische Enklave Bergkarabach von allen Seiten. Das Ziel: Baku will das armenische Militär aus der Region vertreiben. Lokale Beobachter berichten von Toten und Verletzten. Der türkische Präsident Erdoğan stellt sich hinter Aserbaidschans Militäreinsatz.

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Erdoğan Richtung EU: Können auch getrennte Wege gehen

ARCHIV - 12.07.2023, Litauen, Vilnius: Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, spricht auf einer Veranstaltung am Rande des Nato-Gipfels. Die Türkei könnte sich nach Aussage von Präsident Recep Tayyip Erdogan von der EU entfernen. (zu dpa "Erdogan: Türkei und EU könnten auch getrennte Wege gehen") Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zuletzt gab es eine dezente Annäherung zwischen der Türkei und der EU. Doch das Verhältnis zwischen Ankara und Brüssel ist so wechselhaft wie das Wetter in Deutschland. Das zeigen jüngste Aussagen des türkischen Präsidenten.

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100 Tage im Amt: Şimşek wirbt weiter um Vertrauen – und muss liefern

Im Fokus: Der türkische Finanzminister Mehmet Şimşek. Foto: picture alliance / Uwe Anspach/dpa

Angetreten als Reformer und Mann der Vernunft, blickt der neue alte türkische Finanzminister Mehmet Şimşek auf bewegte 100 Tage im Amt zurück. Sein oberstes Ziel: Vertrauen zurückgewinnen. Eine erste Bilanz zeigt jedoch erheblichen Verbesserungsbedarf auf. Mehr Zeit bekommt Şimşek kaum noch. 

Festnahme in Spanien: Für Muhammed Yakut hat es sich ausgezwitschert

Muhammed Yakut soll in Spanien festgenommen worden sein. Seine Auslieferung stehe bevor, heißt es. Quelle: Shutterstock

Neues in Sachen türkische Whistleblower: Nach Sedat Peker und Ali Yeşildağ hat die türkische Regierung einen dritten Petzer zum Schweigen gebracht. In diesem Fall womöglich endgültig. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu sollen spanische Behörden Muhammed Yakut verhaftet haben. Steht nun eine Auslieferung an die Türkei bevor?

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Fidan vermisst mutige EU: „Ohne Türkei kein wirklich globaler Akteur“

Der eine will schon länger rein, der andere seit Kurzem, aber dafür umso schneller: Hakan Fidan, Außenminister der Türkei (r.) und Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Foto: Uncredited/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

Seit Jahrzehnten stehen die Türkei und die EU im Austausch, ohne wirkliche Fortschritte gemacht zu haben. Nun steht eine Wiederbelebung des Beitrittsprozesses im Raum. Doch wie ernst meinen es beide Seiten?

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