In jenem Haus, in dem der in Dresden tot aufgefundene 20-jährige Asylbewerber Khaled I. lebte, war es wiederholt zu rechtsextremen Schmierereien gekommen. In Dresden befürchtet man einstweilen einen möglichen polizeilichen Notstand.
Schlagwort: Asylbewerber
Erstochener Khaled I.: Abgeordneter stellt Strafanzeige gegen Dresdner Polizei
Zwischen Dresdner Plattenbauten wird Khaled I. gefunden. Die Polizei erklärt zunächst, sie habe keine Hinweise auf eine Straftat. Einen Tag später sieht das anders aus. Ein Bundestagsabgeordneter hat nun die Polizei angezeigt. (Foto: dpa)
Erstaufnahme für Asylbewerber platzt aus allen Nähten
Mehr als 9000 neue Asylbewerber in einem Monat – das stellt die Einrichtungen für die Erstaufnahme auf eine harte Probe. In der Unterkunft in Karlsruhe herrschen bedrückende Zustände. (Foto: dpa)
Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien deutlich gesunken
Deutschland bleibt für Einwanderer attraktiv. Dies bestätigt auch der am Mittwoch vorgestellte jährliche Migrationsbericht der Bundesregierung. Die Opposition warf der Regierung dennoch Untätigkeit und Blockade vor. (Foto: dpa)
Anschlag auf Flüchtlingsheim ruft böse Erinnerungen wach
Im bayrischen Germering zündeten Unbekannte ein Flüchtlingsheim an. Die Bewohner blieben unverletzt. In der aktuellen Zuwanderungsdebatte werden böse Erinnerungen an Solingen und Hoyerswerda wach. (Foto: dpa)
Die Zeit heilt nicht alle Wunden
22 Jahre nach den Ausschreitungen gegen Asylbewerber soll in Hoyerswerda wieder eine Unterkunft für Flüchtlinge entstehen. Die Debatte, welche die Stadt in der Oberlausitz aufs Neue heimsucht, zeigt, dass die Zeit nicht alle Wunden heilt. (Foto: reuters)
Das Mittelmeer – nur noch so breit wie der Bosporus
Ob Europa es wahrhaben will oder nicht: Seine alternden, satten Gesellschaften werden früher oder später sich mit Wanderungsbewegungen arrangieren müssen, die heute erst im Entstehen begriffen sind. Bewältigen lässt sich dies nur solidarisch. (Foto: cihan)
Hungerstreik-Camp in München: Polizei greift durch
Drama am Rindermarkt: Die Münchner Polizei hat am Vormittag das seit Tagen bestehende Hungerstreik-Camp aufgelöst. Begründet wurde das Vorgehen mit der Lebensgefahr, in der sich die streikenden Asylbewerber befunden hätten. (Foto: dpa)