Der Fall Yusuf Kerim – und was er über die Türkei aussagt

Yusuf Kerim Sayın mit seiner Mutter Gülten. Foto: Twitter/Süleyman Sayın

Ein junger Krebspatient, Yusuf Kerim, hat in der Türkei für Schlagzeilen gesorgt. Mit einer Petition und viel Aufmerksamkeit auf Social Media erfüllten Unterstützer ihm seinen womöglich letzten Wunsch: seine inhaftierte Mutter in den Arm zu nehmen.

NGO: Menschenrechte in der Türkei auch 2022 weiter unter Druck

In Sachen Freiheits- und Menschenrechte rutscht die Türkei weiter ab. Foto: Milad Fakurian / Unsplash

Zunehmender Autoritarismus: Ein Bericht des Stockholm Centers for Freedom zeichnet ein düsteres Bild der Menschenrechtslage in der Türkei. Auch Präsident Erdoğan ergreife Maßnahmen, um Grundpfeiler der Demokratie zu untergraben.

Nach den Erdbeben: Werden die Wahlen in der Türkei verschoben?

Wie sollen hier in wenigen Wochen Wahlen stattfinden? Ein Mann sitzt neben seinem eingestürzten Haus Kahramanmaraş. Foto: Ahmed Deeb/dpa

Nach den schweren Erdbeben in der Türkei rücken die Wahlen in den Fokus. Angesichts der Verheerungen ist eine Debatte um die Stimmabgabe entbrannt. Kann in den Erdbeben-Gebieten überhaupt gewählt werden?

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Erdbeben in Syrien: Der einzige Gewinner heißt Assad

Baschar al-Assad beim Besuch eines Erdbeben-Gebiets in Nordsyrien am 10. Februar 2023. Foto: Uncredited/SANA/AP/dpa

Syrien nach der Erdbeben-Katastrophe: Mittlerweile erlaubt die Regierung auf Druck der UN mehr Hilfstransporte. Doch während erste Konvois ankommen, kämpft das syrische Militär weiter. Und die Krise stärkt vor allem einen: Assad.

„Erdbeben-Diplomatie“: Wie die Katastrophe alte Feinde eint

In der Krise vereint: Mevlut Çavuşoğlu (r.), Außenminister der Türkei, und Ararat Mirzoyan, Außenminister von Armenien. Çavuşoğlu bedankte sich bei seinem Amtskollegen für dessen Solidaritätsbesuch in Ankara nach dem Erdbeben. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa

Griechenland reagierte schnell und mit großer Anteilnahme auf das Erdbeben in der Türkei. Armenien leistete nach jahrelangen Feindseligkeiten Hilfe im Katastrophengebiet. Eine neue „Erdbeben-Diplomatie“ könnte den Weg in eine friedlichere Zukunft ebnen. 

Krise in der Türkei: Die wirtschaftlichen Folgen der Erdbeben-Katastrophe

Ein Baustellenfahrzeug entfernt die Trümmer eines zerstörten Gebäudes. Foto: Shadati/XinHua/dpa

Das Erdbeben in der Türkei trifft ein wirtschaftlich geschwächtes Land. Allein der Wiederaufbau der verwüsteten Region wird viele Milliarden kosten. Anleger befürchten eine Rezession – und könnten Recht behalten.

Korruption und Katastrophe: Wie viel Schuld trägt Erdoğan wirklich?

Städtische Totengräber begraben die Leichen von vier Menschen auf einem behelfsmäßigen Friedhof am Rande von Elbistan. Die Zahl der Toten nach den verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist auf fast 25.000 gestiegen. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Zehntausende Tote, zerstörte Städte, Hunger, Wut und Verzweiflung: Die Erdbebenkatastrophe in der Türkei nimmt Züge einer tiefgreifenden, wenn nicht gar historischen Krise an. Während es zu ersten Tumulten kommt, muss sich die Regierung unangenehme Fragen gefallen lassen. Ein Kommentar.

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Erdbeben in der Türkei und Syrien: Erdoğan ruft Ausnahmezustand aus

Türkei, Osmaniye: Eine Frau sitzt auf Trümmern. Mehr als 13 Millionen Menschen in der Türkei sind nach Einschätzung der Regierung von der Erdbebenkatastrophe betroffen. Foto: Khalil Hamra/AP/dpa

Das Ausmaß der verheerenden Erdbeben in der Türkei wird einen Tag danach langsam greifbar. Im Chaos der Trümmer und Opfer mehren sich Stimmen, die das Krisenmanagement der Regierung kritisieren.