Die von der Bundesrepublik als Ombudsfrau für die „Opfer von rassistischem Terror” benannte Prof. Barbara John kritisiert das deutsche Sicherheitssystem. Die frühere Ausländerbeauftragte Berlins ist auch von den türkischen Behörden enttäuscht.
Kategorie: Gesellschaft
„Hasserfüllte und nicht hinnehmbare Provokation“
Anhänger der breivikistischen „Génération Identitaire“ stürmten am Samstagmorgen das Dach einer sich im Bau befindenden Moschee in Poitiers. Innenminister Manuel Valls verurteilte die Aktion scharf. (Foto: reuters)
Dialog ohne Hintergedanken
Beim Treffen Journalisten- und Autorenvereinigung in Istanbul betonten Sprecher zahlreicher NGOs und auch ein Repräsentant der UNO die Wichtigkeit der Arbeit Gülen-inspirierter Einrichtungen für Frieden und Toleranz.
Özoğuz in der SPD-Parteizentrale ausgebuht
Gestern Sarrazin, heute Buschkowsky. Die Integrationsdebatte schlägt in der SPD weiter hohe Wellen. Die stellvertretende Parteivorsitzende Aydan Özoğuz wurde für ihre vorsichtige Kritik an Buschkowskys populistischen Thesen nun ausgebuht.
Stadterneuerungsprojekte vertreiben immer mehr Menschen
Staatliche „Renovierungsprojekte“ verändern ganze Stadtviertel der türkischen Metropole: Menschen werden umgesiedelt, alte Häuser abgerissen, neue Gebäude hochgezogen. Aber nicht immer können die Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Trotz angespannter Sicherheitslage: Türkei baut Krankenhaus in Kabul
Die Taliban hatten es einst zerstört, die Türkei wird es wiederaufbauen: Auf dem Gelände des ehemaligen Aliabad-Krankenhauses wird eine moderne Klinikanlage mit 200 Betten und zahlreichen Forschungseinrichtungen entstehen.
Respekt vor anderen nicht durch Gesetze, sondern Gewissensbildung
Die in Eriwan lehrende Politikwissenschaftlerin Aline Ozinian* nimmt in der „Zaman“ Stellung zu Fragen der Diversität und plädiert dafür, Respekt vor Andersdenkenden nicht durch Gesetze, sondern durch Gewissensbildung zu stärken.
Arbeitsgericht Berlin: Diskriminierung wegen Kopftuchs unzulässig
Ein wichtiger Sieg für die Religionsfreiheit in Berlin. Offen bleibt aber: Wie oft können Diskriminierungen dieser Art nicht bewiesen werden? Und: Warum bedarf es dazu überhaupt erst eines „gesellschaftlichen Erziehungsprogramms“? (Foto: dpa)