Muslimisch, Apothekerin, ermordet: Israelische Künstlerin setzt Zeichen

Am 1. Juli 2019 jährt sich die Ermordung von Marwa el-Sherbini zum zehnten Mal. Eine israelische Künstlerin nutzt dieses traurige Jubiläum, um öffentlichkeitswirksam ein Zeichen gegen rechten Terror zu setzen. In diesen Tagen wird in Deutschland (wieder) über die Gefahren des Rechtsextremismus diskutiert. Hintergrund ist die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten und CDU-Politikers Walter Lübcke. Beim… Muslimisch, Apothekerin, ermordet: Israelische Künstlerin setzt Zeichen weiterlesen

Sieben Gründe, warum der NSU-Prozess so lange dauert und so teuer ist

ARCHIV - Eine Kombo aus Reproduktionen der Ostthueringer Zeitung aus dem Jahr 1998 zeigt Fahndungsbilder von Beate Zschäpe (l-r), Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Nach den drei Personen wurde damals im Zusammenhang mit einem versuchten Sprengstoffanschlag an Weihnachten 1997 gesucht. Das Trio bildete die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) die für eine Serie von zehn Morden, Banküberfälle und Sprengstoffanschläge verantwortlich gemacht wird. (zu dpa Themenpaket NSU-Prozess vom 10.07.2018) Foto: Frank Doebert/Ostthueringer Zeitung /dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Lebenslang für Beate Zschäpe – so lautet kurz vor dem Urteil im NSU-Prozess die Erwartungshaltung einer breiten Öffentlichkeit. Nur: So einfach ist das nicht. Und das ist nur einer von gleich mehreren Gründen, warum das Verfahren mehr als fünf Jahre gedauert hat. Nach gut fünf Jahren und mehr als 430 Verhandlungstagen wird im NSU-Prozess das… Sieben Gründe, warum der NSU-Prozess so lange dauert und so teuer ist weiterlesen

NSU-Prozess: Schweigen statt stören

ARCHIV - Die Witwe des 2006 von der rechtsextremen Terrorzelle NSU ermordeten Mehmet Kubasik liegt am 24.09.2012 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) weinend auf einem Gedenkstein für ihren Ehemann. Foto: Bernd Thissen/dpa

Der NSU-Prozess geht heute weiter. Die Plädoyers der Nebenkläger haben begonnen. Beate Zschäpes Verteidiger versuchen, ihre Ausführungen zu stören. Sie sollten schweigen. 

NSU-Prozess stockt weiter – Neue Befangenheitsanträge

Die im NSU Prozess Angeklagte Beate Zschäpe sitzt am 04.10.2017 im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München (Bayern). Für den Verhandlungstag werden die Plädoyers der Nebenklage erwartet. Foto: Tobias Hase/dpa Pool/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Erbitterter juristischer Streit über mehrere Befangenheitsanträge hält den NSU-Prozess weiter auf: Nach drei Wochen Verhandlungspause stellten die Verteidiger der Mitangeklagten Ralf Wohlleben und André E. am Mittwoch weitere derartige Anträge.

Moschee-Bomber aus Dresden hatte mehr Sprengstoff

ARCHIV

Der Mann, der vor einem Jahr die Anschläge auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden verübt haben soll, hatte laut Anklage einen weiteren Anschlag vorbereitet. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden teilte am Dienstag weitere Einzelheiten zu dem Fall mit. Demnach wurde bei der Durchsuchung der Wohnung des 30 Jahre alten Nino K. im Dezember ein mehr… Moschee-Bomber aus Dresden hatte mehr Sprengstoff weiterlesen

NSU-Prozess: „Lebenslang“ wäre richtig und wichtig

Beate Zschäpe, das letzte überlebende Mitglied des NSU-Killer-Trios. Nun steht sie einer lebenslangen Haft bevor

Beate Zschäpe soll zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt werden. Das beantragte die Bundesanwaltschaft heute in ihrem Plädoyer im NSU-Prozess. Warum das ein wichtiges Zeichen wäre. Von STEFAN KREITEWOLF Für Beate Zschäpe gibt es keine mildernden Umstände: Zu dem Schluss kommt zumindest die Bundesanwaltschaft. Sie fordert für das letzte lebende Mitglied der Terrorgruppe des… NSU-Prozess: „Lebenslang“ wäre richtig und wichtig weiterlesen