Rassismus in Deutschland: Die Tendenz geht zur Verharmlosung und Leugnung

25.02.2020, Hessen, Hanau: Eine Frau steht auf dem Marktplatz am Denkmal der Brüder Grimm, an dem die Bürger mit Blumen, Plakaten und Kerzen ihre Trauer zum Ausdruck bringen. An einem Plakat steht die Aufschrift "Getötet, weil sie Muslime waren". Am 19.02.2020, hatte ein 43-jähriger Deutscher bei einem mutmaßlich rassistischen Anschlag mehrere Menschen und sich selbst erschossen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Frank Rumpenhorst/dpa

Ein Gastbeitrag von Leman Sağlam* Das Thema Rassismus ist im Hinblick auf die politische Stimmung und die jüngsten Ereignisse in Deutschland, die von rassistischer Gewalt geprägt sind, nach wie vor ein großes Problem. Rechtsorientierte Parteien und Zusammenschlüsse, wie die ‚Alternative für Deutschland‘ (AfD) und die ‚Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes‘ (PEGIDA), die menschenverachtende… Rassismus in Deutschland: Die Tendenz geht zur Verharmlosung und Leugnung weiterlesen

Hanau-Debatte im Bundestag: AfD sorgt wieder für Empörung

04.03.2020, Hessen, Hanau: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.l), seine Ehefrau Elke Büdenbender (l) und Angehörige der Opfer nehmen an der Gedenkfeier für die Opfer des Anschlags von Hanau im Congress Park Hanau (CPH) teil. Bei dem rassistischen Anschlag hatte ein 43-jähriger Deutscher am Abend des 19. Februar neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Der Sportschütze soll auch seine Mutter getötet haben, bevor er sich selbst das Leben nahm. Foto: Boris Roessler/dpa-Pool/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Blutspur rechten Terrors zieht sich durch Deutschland − und diese muss enden. So formulieren es viele Redner in der Debatte des Bundestags über den Anschlag von Hanau. Als die etablierten Parteien der AfD eine Mitverantwortung geben, wird es laut im Plenarsaal.

Zum Ausmalen: So stellt die AfD Türken dar

18.02.2020, Nordrhein-Westfalen, Krefeld: Ein von der AfD verteiltes "Malbuch". Bei einer Veranstaltung der AfD-Landtagsfraktion NRW in Krefeld sollen fremdenfeindliche "Malbücher" verteilt worden sein. Der Staatsschutz ermittele wegen Volksverhetzung in der Sache, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag auf Anfrage. Die Staatsanwaltschaft werde die Angelegenheit ebenfalls prüfen. Foto: Andreas Bischof/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Bei einer Veranstaltung der nordrhein-westfälischen AfD-Landtagsfraktion in Krefeld sollen fremdenfeindliche „Malbücher“ verteilt worden sein. Der Staatsschutz ermittele wegen Volksverhetzung in der Sache, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag auf Anfrage. Die Staatsanwaltschaft werde die Angelegenheit ebenfalls prüfen. Die „Westdeutsche Zeitung“ hatte zuerst berichtet. Die AfD-Landtagsfraktion wertete die Kritik dagegen als „Angriff auf die Kunst- und Satirefreiheit“.… Zum Ausmalen: So stellt die AfD Türken dar weiterlesen

Lokal- statt Bundespolitik: Rechte in Deutschland wird immer stärker

Traditionelle Parteien arbeiten immer häufiger mit neuen rechten Parteien zusammen.

In Sassnitz auf Rügen kooperiert die SPD mit der AfD auf lokaler Ebene, in Hessen wählten CDU, SPD und FDP einen NPD-Mann zum Ortsvorsteher. Was ist los in der Lokalpolitik?

Nur Deutsche, wenn sie gewinnen?

Mesut Özil gegen Nuri Sahin, zwei Deutsch-Türkische Legenden des deutschen Fußballs

Vor einem Jahr verabschiedete sich Mesut Özil mit massiven Vorwürfen an den DFB aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die Befürchtung damals: Das wird der Integrationskraft des Fußballs massiv schaden. Ein Jahr später ist die Frage: Ist das wirklich so? Von Sebastian Stiekel und John Hennig, dpa

Wie sich Islamisten und Rechtspopulisten gegenseitig bestärken

Die Anfälligkeit für radikale Positionen war laut Experten noch nie so groß wie momentan. Ein neues Buch beleuchtet diese Entwicklung – und die fatale Wechselwirkung von Rechtspopulisten und Islamisten. Von Paula Konersmann (KNA)

Moscheen und Muslime 950 Mal Zielscheibe von Hass und Gewalt

19.02.2018, Berlin Foto: Paul Zinken/dpa

Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland mindestens 950 Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen wie Moscheen. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) vorliegt.