Massive Anfeindungen gegen ersten deutsch-türkischen Oberbürgermeister Onay

10.11.2019, Niedersachsen, Hannover: Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen), Spitzenkandidat bei der Oberbürgermeisterwahl, umarmt nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse seine Frau Derya im Kreis seiner Unterstützer. Da im ersten Wahlgang am 27.10.2019 keiner der zehn Kandidaten mehr als 50 Prozent Stimmen erhalten hat, kam es zu einer Stichwahl. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Belit Onay ist seit Sonntag der erste türkischstämmige Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt in Deutschland. Wie ist ihm das gelungen? Und was treibt ihn an? Sein Wahlsieg ruft unterdessen nicht nur positive Reaktionen hervor. Hannover hat am Sonntag einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Mit dem Grünenpolitiker Belit Onay ist erstmals ein deutsch-türkischer Bürgermeister in das Rathaus einer Landeshauptstadt… Massive Anfeindungen gegen ersten deutsch-türkischen Oberbürgermeister Onay weiterlesen

Özdemir: Türkische Entspannungssignale wegen schwacher Wirtschaft

ARCHIV - Der Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, spricht am 09.12.2017 auf dem Parteitag der Grünen Baden-Württemberg in Heidenheim (Baden-Württemberg). Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Grünen-Parteichef Cem Özdemir wertet die jüngsten Entspannungssignale des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu nicht als Zeichen einer politischen Neuausrichtung des Landes. Grund sei stattdessen die wirtschaftliche Not der Türkei.

Das GroKo-Dilemma der SPD

Ein Plakatkleber klebt am 25.08.2017 in Dresden (Sachsen) ein Wahlplakat zum Bundestagswahlkampf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf eine Stellwand. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Bündnis mit Angela Merkel eingehen und die Basis verprellen oder Neuwahlen mit voraussehbaren Verlusten riskieren? Die SPD steckt in einem Dilemma. Marin Schulz muss nun beweisen, dass er die verunsicherte Partei einen kann – oder sofort abtreten.

SPD fordert Klarheit für Glasers islamfeindliche Worte

Das Mitglied des Bundestages und der Bundestagsfraktion der AfD, Albrecht Glaser, lacht am 27.09.2017 in Berlin während einer Pressekonferenz am Rande der Fraktionssitzung seiner Partei im Deutschen Bundestag. Glaser wird von der Alternative für Deutschland als Kandidat zum Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages aufgestellt. Foto: Gregor Fischer/dpa

Politiker von CDU, SPD, Linken und Grünen kündigten an, einen Kandidaten, der die Religionsfreiheit für Muslime infrage stelle, nicht zu wählen. Glaser schränkte später ein, seine Äußerung sei nicht auf einzelne Muslime gemünzt gewesen, sondern auf den Islam als Religionsgemeinschaft. Am Dienstag wird in der konstituierenden Sitzung des Bundestags dessen Präsidium gewählt.

AfD will muslimische Prediger loswerden

ARCHIV: Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry (r) und der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek (l), reichen sich am 23.05.2016 in Berlin zu Beginn des Treffens die Hände. Die Generalsekretärin des ZMD, Nurhan Soykan (M), verfolgt die Szene. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat sich am Montag in Berlin zu einem Streitgespräch mit führenden Mitgliedern der islamkritischen AfD getroffen. FOTO: Kay Nietfeld/dpa

Die AfD bekräftigt mit ihrem Papier kurz vor der Wahl eine Position, die im vergangenen Jahr bereits Eingang in das Grundsatzprogramm der Partei gefunden hatte. Auch darin stand bereits der Satz: «Der Islam gehört nicht zu Deutschland.»