SPD fordert Klarheit für Glasers islamfeindliche Worte

Das Mitglied des Bundestages und der Bundestagsfraktion der AfD, Albrecht Glaser, lacht am 27.09.2017 in Berlin während einer Pressekonferenz am Rande der Fraktionssitzung seiner Partei im Deutschen Bundestag. Glaser wird von der Alternative für Deutschland als Kandidat zum Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages aufgestellt. Foto: Gregor Fischer/dpa

Politiker von CDU, SPD, Linken und Grünen kündigten an, einen Kandidaten, der die Religionsfreiheit für Muslime infrage stelle, nicht zu wählen. Glaser schränkte später ein, seine Äußerung sei nicht auf einzelne Muslime gemünzt gewesen, sondern auf den Islam als Religionsgemeinschaft. Am Dienstag wird in der konstituierenden Sitzung des Bundestags dessen Präsidium gewählt.

„Keine Religionsfreiheit für Muslime“: Dieser AfD-Mann will Vizepräsident im Bundestag werden

Das Mitglied des Bundestages und der Bundestagsfraktion der AfD, Albrecht Glaser, lacht am 27.09.2017 in Berlin während einer Pressekonferenz am Rande der Fraktionssitzung seiner Partei im Deutschen Bundestag. Glaser wird von der Alternative für Deutschland als Kandidat zum Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages aufgestellt. Foto: Gregor Fischer/dpa

Führende Politiker der Bundestagsfraktionen von SPD, FDP, Grünen und Linkspartei wollen den AfD-Kandidaten Albrecht Glaser wegen seiner Haltung zur Religionsfreiheit nicht zum Bundestagsvizepräsidenten wählen.

Friedensmarsch gegen Terrorismus: DITIB lehnt Teilnahme ab

Der größte Islam-Dachverband in Deutschland, die türkisch-islamische Union DITIB, wird sich nicht an dem in Köln geplanten Friedensmarsch von Muslimen gegen islamistischen Terror beteiligen. «Forderungen nach „muslimischen“ Anti-Terror-Demos greifen zu kurz, stigmatisieren die Muslime und verengen den internationalen Terrorismus auf sie, ihre Gemeinden und Moscheen» heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung von DITIB.

Morddrohungen gegen Lamya Kaddor: Islamwissenschaftlerin aus Sicherheitsgründen beurlaubt

ARCHIV - Die aufgenommen am 25.01.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen). Foto: Oliver Berg/dpa (zu dpa ««Die Zerreissprobe» von Lamya Kaddor: Warnung vor «Deutschomanen»» vom 21.09.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Seit Erscheinen ihres neuen Buches wird die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor massiv bedroht, laut eigener Aussage vor allem aus rechten Kreisen. Jetzt musste sie die Notbremse ziehen.

Lamya Kaddor beklagt Frauenbild arabischer Einwanderer

Die Ursache für die Kölner Gewaltvorfälle sieht die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor im Frauenbild vieler Männer aus arabisch-muslimischen Herkunftsländern. Mit dem Islam als Religion hätten die Übergriffe nicht viel zu tun, sagte Kaddor am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. Das zeige sich schon daran, dass viele der Männer am Kölner Hauptbahnhof offensichtlich alkoholisiert gewesen seien. „Es ist weniger… Lamya Kaddor beklagt Frauenbild arabischer Einwanderer weiterlesen