Präsident Erdogan zum Skandal-Derby: «Das ist eine Verschwörung»

20.04.2018, Türkei, Istanbul: Fußball, türkischer Fußball-Pokal, Halbfinale, Fenerbahce Istanbul - Besiktas Istanbul. Senol Günes (l), Trainer von Besiktas Istanbul, hält sich eine Tüte Eis auf den Kopf, nachdem er von einem Gegenstand am Kopf getroffen und verletzt wurde. Das mit Spannung erwartete Rückspiel der beiden Stadtrivalen Fenerbahce und Besiktas Istanbul im Halbfinale des türkischen Fußball-Pokals ist nach etwa einer Stunde beim Stand von 0:0 wegen Zuschauer-Ausschreitungen abgebrochen worden. Nachdem Gäste-Trainer Senol Günes in aufgeheizter Atmosphäre von einem Gegenstand am Kopf verletzt worden war und sich ärztlich versorgen lassen musste, zog sich das Team von Besiktas geschlossen in die Kabine zurück und wurde von Einsatzkräften der Polizei abgeschirmt. Nach Medienberichten wurde Günes' Wunde mit mehreren Stichen genäht werden. Foto: Uncredited/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wer hat Schuld am Spielabbruch von Istanbul? Ein Mann, der Besiktas-Coach Senol Günes im Fenerbahce-Stadion beworfen und verletzt haben soll, wurde festgenommen. Die beiden Club-Präsidenten sehen sich nicht in der Verantwortung.

Erdogan-Wahlkampf in Deutschland verboten: Geht der Streit von vorne los?

ARCHIV - Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 24.05.2014 in Köln (Nordrhein-Westfalen) in der Lanxes-Arena. Der Weg für ein gesondertes Strafverfahren gegen den Satiriker Jan Böhmermann wegen Beleidigung des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan ist frei. Die Bundesregierung gab einem entsprechenden Wunsch der Türkei statt, wie Kanzlerin Merkel (CDU) am 15.04.2016 in Berlin mitteilte. Foto: Oliver Berg/dpa (zu dpa "Bundesregierung gibt türkischem Antrag gegen Böhmermann statt" vom 15.04.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Etwa 1,4 Millionen Türken in Deutschland werden voraussichtlich im Juni an die Wahlurnen gerufen. Im Wahlkampf gilt ein Auftrittsverbot für Präsident Erdogan und seine Regierung. Bedeutet das neuen Ärger für die deutsch-türkischen Beziehungen?

Bericht der EU-Kommission: Türkei weist Kritik zurück

26.03.2018, Bulgarien, Warna: Donald Tusk (l), EU-Ratspräsident, und Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, sprechen auf einer Pressekonferenz Nach dem EU-Spitzentreffen mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bleibt die EU-Perspektive des umstrittenen Beitrittskandidaten Türkei ungewiss. In zentralen Konfliktpunkten erzielten beide Seiten beim Gipfel am Montagabend im bulgarischen Schwarzmeerort Warna keine Annäherung. Foto: Petko Momchilov/ImpactPressGroup/dpa

Die Türkei hat die in einem Bericht geäußerte Kritik der EU-Kommission an der Situation im Land zurückgewiesen.

Zum siebten mal: Ausnahmezustand in der Türkei wird verlängert

ARCHIV: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 14.12.2016 während des 32. Mukhtars Treffen in Ankara, Türkei. Foto: Turkish President Press Office //TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE/dpa

Der Ausnahmezustand in der Türkei soll zum siebten mal um drei Monate verlängert werden.