NSU-Prozess: „Lebenslang“ wäre richtig und wichtig

Beate Zschäpe, das letzte überlebende Mitglied des NSU-Killer-Trios. Nun steht sie einer lebenslangen Haft bevor

Beate Zschäpe soll zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt werden. Das beantragte die Bundesanwaltschaft heute in ihrem Plädoyer im NSU-Prozess. Warum das ein wichtiges Zeichen wäre. Von STEFAN KREITEWOLF Für Beate Zschäpe gibt es keine mildernden Umstände: Zu dem Schluss kommt zumindest die Bundesanwaltschaft. Sie fordert für das letzte lebende Mitglied der Terrorgruppe des… NSU-Prozess: „Lebenslang“ wäre richtig und wichtig weiterlesen

Fall Peggy: Nahm der NSU auch gezielt türkische Kinder ins Visier?

Eine alte Schaukel eines Spielplatzes ist am 14.10.2016 auf einem Campingplatz in Lichtenberg (Bayern) zu sehen. In Lichtenberg hatte die vor 15 Jahren verschwundene Peggy gelebt. Nachdem am Fundort des Skeletts von Peggy eine DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Böhnhardt sichergestellt wurde, prüft die Polizei nun eine mögliche Verbindung. Foto: Nicolas Armer/dpa (zu dpa «NSU-Spur nährt Hoffnung auf Klarheit im Fall Peggy» vom 14.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

DNA des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt am Fundort der getöteten Peggy in Thüringen – das wirkt sich auf andere Kriminalfälle aus. Die Thüringer Justiz prüft einen weiteren ungeklärten Mord an einem Kind.

Zwei Jahre, keine Aufklärung

Keinen Meter vor, keinen Meter zurück: Nach nunmehr zwei Jahren sorgt der Prozess um die mutmaßliche Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) für Frust bei allen Beteiligten.

Keinen Meter vor, keinen Meter zurück: Nach nunmehr zwei Jahren sorgt der Prozess um die mutmaßliche Terrorgruppe (NSU) für Frust bei allen Beteiligten. Doch die Protagonistin sorgt für neue Hoffnung. (Foto: dpa)