Deutschland jubelt über das bevorstehende deutsche Champions-League-Finale. Das Land ist jetzt Fußball-Führungsmacht in Europa. Andere Länder könnten nun auch politisch auf mehr deutsche Führung in Europa drängen. Aber die kostet Geld. (Foto: ap)
Kategorie: Kolumnen
Übersetzung macht kleingeistigen Nationalismus nicht weltmännisch
Durch die Veröffentlichung seines Pamphlets mit dem Titel „Deutschland schafft sich ab“ in französischer Sprache schafft es Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin noch einmal international in die Schlagzeilen. Die Widerlegung bleibt unbeachtet. (Foto: rtr)
Uli Hoeneß vor dem Gericht der Scheinheiligen
Dass die Steuerhinterziehungsvorwürfe gegen Hoeneß zu beispiellosen Kraftakten der Selbstgerechtigkeit in Politik und Medien führen, kommt nicht von ungefähr. Das Gewese darüber soll die Begleitmusik zu Mehrbelastungen für alle liefern. (Foto: dpa)
Çay, Ayran oder sogar Rakı?
Mit einer Bemerkung im Rahmen eines Symposiums hat Premierminister Erdoğan eine Debatte zum Thema „Was ist das Nationalgetränk der Türkei?“ ausgelöst. Mögliche Antworten gibt es viele. Brauchen wir aber überhaupt eine? (Foto: cihan)
„Wir können alles – außer Prozessieren“
Mag sein, dass Baden-Württemberger kein Hochdeutsch und Berliner keinen Großflughafen bauen können. Die Pannen des Oberlandesgerichts München noch vor Beginn des NSU-Prozesses werfen aber auch kein gutes Licht auf die bayerische Justiz. (Foto: dpa)
Wenn Kindergeld zur Arbeitsverweigerung von Müttern führt
Am Vorabend des 1.Mai macht eine Studie des IfW im Auftrag des Finanz- und Familienministeriums allen Ernstes die Zahlung von Kindergeld für Beschäftigungsdefizite bei Frauen verantwortlich. Grotesk, wie unsere Kolumnistin findet. (Foto: dpa)
In Deutschland muss man den Islam nicht mögen
Der Bundesverfassungsschutz sieht derzeit keine Anhaltspunkte für eine Beobachtung der Hassseite PI-News. Präsident Maaßen sagt, man dürfe in Deutschland sagen, man möge den Islam nicht. Einverstanden. Aber seit wann darf man hetzen? (Foto: dpa)
Weniger wäre mehr gewesen
Die Deutsch-Türkische Kulturolympiade 2013 glänzte einmal mehr durch prachtvolle Inszenierungen und perfektionierte Choreografien. Für die Zukunft ist aber auch mehr Mut zum Improvisierten wünschenswert. (Foto: Feridun Oran)