Erstmals seit Veröffentlichung der geleakten Aufnahmen eines mutmaßlichen Gesprächs mit seinem Sohn räumt Premierminister Erdoğan implizit deren Echtheit ein. Der Mitschnitt soll vom Tag des Bekanntwerdens der Korruptionsaffäre stammen. (Foto: dha)
Kategorie: Politik
Wird Gül auch das MIT-Gesetz absegnen?
Die Regierung hält das neue Geheimdienstgesetz für unabdingbar, um dem MIT die gleichen Befugnisse zu geben, die auch die Dienste anderer Länder innehaben. Beobachter aus dem In- und Ausland sehen der Willkür Tür und Tor geöffnet. (Foto: cihan)
„Für den Wahlsieg Erdoğans haben Bosnien, Palästina und Arakan gebetet“
Innerhalb des politischen Islam gilt es als ungeschriebenes Gesetz, Premierminister Recep Tayyip Erdoğan vorbehaltlos gegen jede Kritik in Schutz zu nehmen. Dabei widerspricht dieser Personenkult fundamental dem Beispiel des Propheten. (Foto: rtr)
UN: Präsidentschaftswahlen erschweren Friedenslösung
Trotz Bürgerkrieges soll in Syrien im Juni eine Präsidentenwahl stattfinden. Flüchtlinge werden nicht an der Wahl teilnehmen können, auch gibt es hohe Hürden für eine Kandidatur. Ein Sieg Bashar al-Assads gilt deshalb als Formsache. (Foto: reuters)
Beck: Gauck soll in der Türkei die Religionsfreiheit thematisieren
Bundespräsident Joachim Gauck wird am Samstag in die Türkei reisen. Der religionspolitische Sprecher der Bündnisgrünen, Volker Beck, appellierte an ihn, die Frage der Religionsfreiheit anzusprechen. (Foto: reuters)
„Wir brauchen keinen neuen Kenan Evren“
Die Türkei wird am 10. August 2014 einen neuen Präsidenten wählen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan (AKP) gilt als aussichtsreichster Kandidat. Der Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu (CHP) warnt vor einem neuen Kenan Evren. (Foto: Cihan)
Bundespräsident Gauck will mit „klaren Botschaften“ nach Ankara
Bundespräsident Gauck wird in der kommenden Woche Ankara besuchen. Dabei stehen Treffen mit Premierminister Erdoğan und Staatspräsident Gül auf dem Programm. In der türkischen Community genießt Gauck weniger Ansehen als sein Amtsvorgänger. (Foto: rtr)
Erdoğans Oligarchen: Eine Hand wäscht die andere
Während die Regierung dem Onlinedienst Twitter Probleme macht, weil dieser keine Steuern entrichtet, ist man bei anderen Unternehmen überaus großzügig. So erließ man regierungsnahen Konzernen kürzlich Millionen an Steuerschulden.