Ukraine: Erdoğan ruft zum „gesunden Menschenverstand“ auf

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan war in den vergangenen Tagen für einen offiziellen Besuch in Afrika. Er wollte nach der Demokratischen Republik Kongo und Senegal auch als erster türkischer Präsident Guinea-Bissau besuchen. Doch wegen dem kurzfristig einberufenem Nato-Gipfel wurde das letzte Ziel abgesagt. Foto: TCCB

Auch die Türkei hat die russische Anerkennung der selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine als unabhängige Staaten scharf kritisiert. „Wir halten die Entscheidung für inakzeptabel“, sagte Präsident Erdoğan.

Proteste in der Türkei: Hausärzte schließen Praxen

Ein Arzt untersucht ein Kind. In der Türkei haben Hausärzt:innen aus Protest ihre Praxen geschlossen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Hausarztpraxen in der Türkei haben aus Protest gegen schlechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Hekimsen rief die in staatlichen Praxen beschäftigten Medizinerinnen und Mediziner dazu auf, Donnerstag und Freitag nicht zu öffnen. Die Details.

Erdoğan-Frust und Lira-Krise: Die Jugend will raus aus der Türkei

Die Generation Z wendet sich von Präsident Erdoğan ab, hat aber auch kein Vertrauen in die Opposition des Landes. Foto: Unsplash

Inflation, Armut, Arbeitslosigkeit: In der Türkei sind die Perspektiven für junge Menschen nicht besonders gut. Ein Großteil von ihnen wünscht sich deswegen eine Zukunft im Ausland. Eine neue Umfrage liefert neue Erkenntnisse.

Ankaras Partnersuche: Türkei und Emirate schließen weitere Abkommen

14.02.2022, Vereinigte Arabische Emirate, Abu Dhabi: Recep Tayyip Erdoğan (Mitte, l), Präsident der Türkei, und Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan (r), stehen für eine Ehrengarde im Präsidentenpalast Qasr Al-Watan. Erdoğan ist zu Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Foto: Jon Gambrell/AP/dpa

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will die Beziehungen zu den Golfstaaten ausbauen und ist dazu in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gereist.

Kann Erdoğan den Ukraine-Krieg verhindern?

Archivfoto: Recep Tayyip Erdoğan unterhält sich bei seinem Besuch in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Foto: -/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

Die gegenwärtige Ukraine-Krise wird auch in der Türkei mit besonderem Augenmerk verfolgt. Sie könnte dem Land großen Schaden zufügen. Deshalb versucht sich Präsident Recep Tayyip Erdoğan als Vermittler und könnte damit auf internationaler Bühne punkten.

Kampf gegen hohe Inflation: Türkei senkt Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel

09.02.2022, Türkei, Ankara: Ein Protestteilnehmer hält während einer von der größten türkischen Oppositionspartei CHP organisierten Demonstration am Denkmal von Mustafa Kemal Atatürk eine brennende Stromrechnung hoch. In der Türkei gingen Menschen auf die Straße, um gegen die explodierenden Strompreise und die hohe Inflation zu protestieren. Foto: Burhan Özbilici/AP/dpa

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat angesichts der hohen Inflation in seinem Land eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel von acht auf ein Prozent angekündigt.

Kartoffel und Solarenergie: Özdemir einigt sich mit Kollegen

Archivfoto: Mit einem Kran wird eine Agrar-Photovoltaik-Anlage montiert (Aufnahme mit einer Drohne). Im Wendland entsteht in einem Pilotprojekt die größte deutsche Agro-Photovoltaik-Anlage. Foto: Philipp Schulze/dpa

Mit deutlich mehr Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Flächen will die Bundesregierung den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben.

Hohe Energiepreise: Kılıçdaroğlu zahlt keine Stromrechnung mehr

Der Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu meldet sich seit einigen Wochen mit themenspezifischen Kurzvideos zu Wort. Diesmal forderte er Erdoğan auf, die Teuerungen zum Neujahr zurückzunehmen. Foto: Screenshot Twitter

Die größte Oppositionspartei CHP in der Türkei hat gegen explodierende Energiepreise und die insgesamt hohe Inflation protestiert und dabei vor einer Verarmung vieler Menschen gewarnt.