Türkische Truppen vor Libyen-Einsatz: Erdoğan argumentiert mit Atatürk

26.12.2019, Türkei, Ankara: Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, begrüßt Mitglieder der Regierungspartei AKP während eines Treffens im Hauptquartier der Partei. Erdogan will sich Anfang Januar für die Entsendung von Truppen nach Libyen die Erlaubnis des Parlaments holen. Foto: Murat Kula/Turkish Presidency/dpa -

Die internationalen Beziehungen der Türkei sind vielfältig und nicht immer einfach zu durchschauen. Das hat bereits die Haltung der Türkei gegenüber Syrien bewiesen. Jetzt will Ankara die Regierung in Libyen unterstützen. Auf der anderen Seite steht aber wieder einmal der wichtige Partner Russland. Was genau hat die Türkei im nordafrikanischen Land vor?

„Dieses Mal werden sie uns nicht stoppen“: Türkei stellt heimische Automarke vor

27.12.2019, Türkei, Gebze: Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, steht neben einem Prototypen eines im Inland produzierten Elektroautos. Foto: Uncredited/Pool Turkish Presidency/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Abseits der Diskussionen um das Megaprojekt Kanal Istanbul hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan am Freitag die erste heimische Automarke vorgestellt. „Heute erleben wir einen historischen Tag für unser Land, erleben, wie ein Traum von 60 Jahren wahr wird“, sagte er während der Vorstellung der Prototypen in Gebze bei Istanbul und bestellte gleich ein… „Dieses Mal werden sie uns nicht stoppen“: Türkei stellt heimische Automarke vor weiterlesen

Bürgerkrieg: Libyen nimmt Angebot der Türkei an

HANDOUT - 14.12.2019, Katar, Doha: Hulusi Akar (l), Verteidigungsminister der Türkei, spricht mit Fajis al-Sarradsch, Regierungschef von Libyen, während ihres Treffens am Rande des Doha-Forums 2019. Foto: -/Turkish Ministry of National Defence /Twitter/dpa - +++ dpa-Bildfunk +++

Die libysche Einheitsregierung will sich im Rahmen des Bürgerkrieges künftig von der Türkei helfen lassen. Das Kabinett habe entschieden, die Ende November unterzeichnete Absichtserklärung zur Sicherheits- und Militärkooperation umzusetzen, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch. Details wurden zunächst nicht bekannt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte zuletzt… Bürgerkrieg: Libyen nimmt Angebot der Türkei an weiterlesen

Wulffs kurzer Auftritt in der Türkei

ARCHIV - 16.05.2019, Niedersachsen, Hannover: Christian Wulff, Bundespräsident a.D., spricht bei einer Pressekonferenz. Der Rat der Stadt Osnabrück entscheidet am 03.12.2019, ob Alt-Bundespräsident Wulff Ehrenbürger seiner Heimatstadt wird. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kein Übersetzer – kein Vortrag von Christian Wulff. Der ehemalige deutsche Bundespräsident hat in der Türkei für einen verhinderten Auftritt viel Aufmerksamkeit bekommen. Türkische Medien wie TRT, CNN Türk, „Hürriyet“ oder „diken“ berichteten am Dienstag, dass er bei einer China-Konferenz des großen Wirtschaftsverbands Tüsiad in Istanbul auf Deutsch eine Rede halten wollte, das Podium aber… Wulffs kurzer Auftritt in der Türkei weiterlesen

Türkei: Erdoğan wirft Davutoğlu Korruption vor

Erdoğan und Davutoğlu. Einst Weggefährte. Heute werfen sie einander Korruption vor.

Die türkische Politik ist ein spannendes Feld. Womöglich in keinem anderen Staat Europas gibt es so viele Parteineugründungen, die auch sofort ganz oben mitmischen, wie in der Türkei. Dabei betreffen die jüngsten Veränderungen den türkischen Präsidenten Erdoğan direkt.

Wegen „türkischer“ Haselnüsse: Salvini will keine Nutella mehr essen

Viele Menschen können bei diesem Anblick leckerer Nuss-Nougat-Creme nicht widerstehen. Einige schauen offenbar genau, woher die Zutaten stammen. Foto: pixabay

Matteo Salvini, wortgewaltiger Chef der rechtspopulistischen Lega, will kein Nutella mehr essen. Bei einem Wahlkampfauftritt in Ravenna am Donnerstagabend begründete er dies damit, dass ihm die Nuss-Nougat-Creme nicht italienisch genug sei. „Ich habe nämlich entdeckt, dass Nutella türkische Nüsse verwendet, und ich will lieber Betrieben helfen, die italienische Produkte verwenden. Ich ziehe es vor, italienisch… Wegen „türkischer“ Haselnüsse: Salvini will keine Nutella mehr essen weiterlesen

Kredit aus dem Ausland: İmamoğlu auf den Spuren von Erdoğan?

ARCHIV - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 12.04.2017 auf einer Kundgebung in Istanbul (Türkei) zu Unterstützern. (zu dpa "Türkei-Geschäfte unter Erdogan: Zitterpartie für deutsche Firmen" vom 20.09.2017) Foto: Kayhan Ozer/Pool Presidential Press Service/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu von der oppositionellen CHP bekommt aus Deutschland, was er eigenen Angaben zufolge von der eigenen Regierung nicht zu kriegen scheint: Geld für Bauprojekte in seiner Millionenmetropole. Die Deutsche Bank hat Istanbul nun einen Kredit in Höhe von 110 Millionen Euro gegeben, wie ein Sprecher der Bank der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.… Kredit aus dem Ausland: İmamoğlu auf den Spuren von Erdoğan? weiterlesen

Wenige Wochen nach dem Friedensnobelpreis: Wie geht es weiter für Äthiopien?

Von links nach rechts: Bildungsunternehmer Yusuf Aydemir, Ercan Karakoyun (Stiftung Dialog und Bildung), Publizist Dr. Jochen Thies, Botschafter Youssuf (African Union), Botschafter a.D. Dr. Gunter Mulack, Ercivan Özyer (Intellectual Schools)

In den letzten Wochen sind in Äthiopien fast 100 Menschen bei Protesten ums Leben gekommen. Alleine in der Hauptstadt Addis Abeba wurden mehr als 400 Menschen festgenommen. Auf einer Studienreise der Stiftung Dialog und Bildung in das Land konnte Ercan Karakoyun Eindrücke von der Situation im Land gewinnen. Ein Gastbeitrag. Es ist erst wenige Wochen her.… Wenige Wochen nach dem Friedensnobelpreis: Wie geht es weiter für Äthiopien? weiterlesen