Schneller als von den meisten erwartet wurden die beiden Cumhuriyet-Journalisten Can Dündar und Erdem Gül in der Nacht von Donnerstag auf Freitag aus der Haft entlassen. Das Verfassungsgericht hatte ihrem Einspruch stattgegeben.
Schlagwort: Can Dündar
Can Dündar und Erdem Gül können auf baldige Freilassung hoffen
Can Dündar und Erdem Gül haben einen Etappensieg errungen: Das Verfassungsgericht hat festgestellt, dass ihre Grundrechte verletzt wurden. Sie können nun auf ihre Freilassung hoffen, entschieden ist der Fall damit aber noch lange nicht.
Dündar und Gül sollen ihr restliches Leben im Gefängnis verbringen
Die Anklageschrift gegen Can Dündar und Erdem Gül wurde fertiggestellt. Geht es nach dem Staatsanwalt, kommen die beiden nie wieder frei. Die Beweismittel für ihre „Taten“: Kolumnen, die Dündar für die Zeitung Cumhuriyet verfasst hat.
Lieber Can Dündar…
Can Dündar, der von der Regierung ins Gefängnis geworfen wurde, bat in seiner Kolumne darum, ihm Briefe zu schreiben. Seiner Einladung wollte ich Folge leisten. Es sind meine Gefühle.
Dündar: Die Hintermänner, die mich zum Verrat angestiftet haben
Can Dündar, inhaftierter Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet, schreibt einen Brief auf dem Gefängnis und macht die Hintermänner öffentlich, die ihn zum Verrat angestiftet haben sollen.
EU-Gipfel mit der Türkei: Dündar und Gül schreiben Brief an Merkel
Vor dem EU-Gipfel mit der Türkei werden dort prominente Journalisten verhaftet. Sie bitten Kanzlerin Merkel nun in einem offenen Brief, sich weiterhin für die Pressefreiheit einzusetzen – auch wenn die Türkei für eine Lösung in der Flüchtlingsfrage gebraucht wird.
Kampf gegen die Pressefreiheit: Can Dündar und Erdem Gül im Gefängnis
Can Dündar und Erdem Gül müssen ins Gefängnis. Ihr Vergehen ist, dass die Journalisten Waffenlieferungen des türkischen Staates an Extremisten aufgedeckt haben. Ein weiteres trauriges Kapitel im Land mit der „freiesten Presse der Welt“.
180 türkische Intellektuelle warnen vor ‚Hitler-Deutschland 2015‘
In der Türkei haben 180 prominente Intellektuelle einen Aufruf veröffentlicht, in dem sie das Vorgehen der Regierung gegen die Pressefreiheit verurteilen. Sie fordern eine lagerübergreifende Solidarisierung und Zusammenarbeit.