Innerhalb des politischen Islam gilt es als ungeschriebenes Gesetz, Premierminister Recep Tayyip Erdoğan vorbehaltlos gegen jede Kritik in Schutz zu nehmen. Dabei widerspricht dieser Personenkult fundamental dem Beispiel des Propheten. (Foto: rtr)
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Twitter-Follower: Papst klar vor Obama, Erdoğan und Gül
In der Karwoche überschritt der Twitter-Account des Papstes die 13 Millionen. Die meisten Follower hat der Papst auf seinem spanischsprachigen Account. Ihm folgen Obama, das Weiße Haus und die beiden Spitzenpolitiker der Türkei. (Foto: reuters)
„Wir brauchen keinen neuen Kenan Evren“
Die Türkei wird am 10. August 2014 einen neuen Präsidenten wählen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan (AKP) gilt als aussichtsreichster Kandidat. Der Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu (CHP) warnt vor einem neuen Kenan Evren. (Foto: Cihan)
Bundespräsident Gauck will mit „klaren Botschaften“ nach Ankara
Bundespräsident Gauck wird in der kommenden Woche Ankara besuchen. Dabei stehen Treffen mit Premierminister Erdoğan und Staatspräsident Gül auf dem Programm. In der türkischen Community genießt Gauck weniger Ansehen als sein Amtsvorgänger. (Foto: rtr)
Milli Görüş bald kein Objekt des Verfassungsschutzes mehr?
Wie Medien berichten, wird die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG) künftig nicht mehr als verfassungsfeindliche Organisation geführt. Damit reagiert der Verfassungsschutz auf den erfolgreichen Erneuerungsprozess des Verbandes. (Foto: dpa)
„Bereits die harmloseste Kritik wird als Hochverrat bezeichnet“
Auch nach der Wahl bleibt die Luft für regierungskritische Journalisten in der Türkei dünn. Experten führen die autoritäre Politik auf Angst vor schlechter Politik, aber auch vor juristischen Abrechnungen im Fall eines Machtwechsels zurück. (Foto: cihan)
Türken sollen im Berliner Olympiastadion wählen
Im August wird die Türkei erstmals ihren Präsidenten direkt wählen. Auch mehrere hunderttausend Deutschtürken sind stimmberechtigt. Für sie soll unter anderem das Berliner Olympiastadion zum Wahllokal umfunktioniert werden. (Foto: reuters)
Türkei: Twitter will mehrere Accounts schließen, aber kein Büro eröffnen
Im Streit mit der türkischen Regierung hat sich Twitter bereit erklärt, einige Accounts mit strafrechtlich relevanten Inhalten zu schließen. Man gebe aber keine Nutzerdaten preis und werde auch derzeit kein Büro eröffnen. (Foto: reuters)