Wenn der türkische Premierminister heute in Berlin zu seinen Anhängern sprechen wird, werden viele ihn als Helden bejubeln. Dabei steht Erdoğan innenpolitisch unter Druck. Die Korruptionsaffäre zieht weiter ihre Kreise. (Foto: zaman)
Schlagwort: Korruptionsaffäre
Was wird Erdoğan in Berlin sagen – das erwarte ich
Am Dienstag wird Premierminister Erdoğan in Berlin wieder zu seinen türkischen Landsleuten sprechen. Es ist seine insgesamt dritte Rede als Premierminister in Deutschland. Mit Spannung wird erwartet, was er sagen wird.
Türkei: Mittlerweile bereits 2000 Beamte versetzt
An die 900 Polizeioffiziere, darunter leitende Beamte, wurden im Zuge der jüngsten Umbesetzungsaktionen in den Polizeidirektionen von Ankara, Istanbul und Izmir ihrer bisherigen Aufgabenbereiche entbunden.
Mögliche Auswege aus dem EU-Türkei-Dilemma
Im Jahresbericht der „Human Rights Watch“ (HRW) zieht die Menschenrechtsorganisation eine verheerende Bilanz zur Türkei. Unterdessen bringt eine niederländische Europaabgeordneten einen Vorschlag zur Beilegung der innenpolitischen Krise. (Foto: zaman)
60,5% sagen: „Lasst die Staatsanwälte ungehindert ermitteln!“
Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts MetroPOLL zufolge glauben nur 26,5% an eine Verschwörung ausländischer Mächte hinter den Korruptionsermittlungen. Mit der Amtsführung des Premierministers sind nur noch 39,4% zufrieden. (Foto: MetroPOLL)
„Die drei Grundprobleme der Türkei sind seit 100 Jahren Zerstrittenheit, Armut und Unwissenheit“
In einem Fernsehinterview mit BBC äußert sich Gülen zu aktuellen Ereignissen in der Türkei, der Kurdenfrage und dem Dialog mit den Aleviten. Der Vorwand, es gäbe einen Parallelstaat, diene zur Verschleierung der Korruptionsaffäre.
Türkische Lira bricht um ein Drittel ein
Anhaltende innenpolitische Spannungen und die Absicht der US-amerikanischen Federal Reserve, ihre ultrabillige Geldpolitik endlich aufzuheben, ließ den Wert der Türkischen Lira auf ein Minimum zusammenschrumpfen. (Foto: cihan)
Was Erdoğan verdeckt
Eine Krise erschüttert die Türkei. Der anfängliche Korruptionsskandal weitete sich zur Staatskrise aus. Erdoğan ist nicht Teil der Lösung. Das eigentliche Problem ist er aber auch nicht. Dieses sitzt tiefer in der türkischen Gesellschaft.