Die Polizeiaktionen im Zusammenhang mit den bereits seit 2012 andauernden Korruptionsermittlungen, die am 17. Dezember 2013 die Angelegenheit an die Öffentlichkeit treten ließen, halten nach wie vor das Land in Atem. (Fotos: dpa/zaman/iha/rtr)
Schlagwort: Korruptionsaffäre
Türkei: Bank Asya sollte wirtschaftlich in den Ruin getrieben werden
Eine Verschwörung im Staatsapparat? Was Premierminister Erdoğan derzeit seinen politischen Gegnern vorwirft, hat er möglicherweise selbst betrieben. So soll auf seine Veranlassung versucht worden sein, die Bank Asya in den Ruin zu treiben. (Foto: zaman)
Trotz Korruptionsaffäre: Halkbank will Iran-Geschäfte fortsetzen
Der stellvertretende Premierminister Ali Babacan sieht keine Gefahr eines Ausfalls von Investitionen infolge des Korruptionsskandals. Auch die Geschäfte der Halkbank mit dem Iran seien legal. Ratingagenturen sehen keinen Handlungsbedarf. (Foto: reuters)
Bahçeli: „Erdoğan hat sich in Illusionen verrannt“
Vor Mitgliedern der MHP hat Parteichef Devlet Bahçeli scharfe Kritik an Premierminister Erdoğan geübt und den Korruptionsskandal als Anfang vom Ende der Regierung bezeichnet. Zugleich kritisierte er deren Anlassgesetzgebung. (Foto: cihan)
2014: Das schwierigste Jahr für die AKP
Nachdem der EU-Beitrittsprozess bereits 2013 ein durchwachsenes Jahr erleben musste, kündigen sich für 2014 weitere Krisen zwischen Brüssel und Ankara an. Am 21. Januar wird Premierminister Erdoğan die EU-Hauptstadt besuchen. (Foto: dha)
Türkei: 16 Polizeichefs ausgetauscht, 1000 Polizisten zwangsversetzt
Die Bemühungen der Regierung in Ankara, eine angebliche, gegen sie gerichtete Verschwörung im Inneren des Staates zu bekämpfen, weiten sich aus. Mittlerweile ist die Zahl der darob versetzten Polizeibeamten vierstellig. (Foto: iha)
Geheimdienst soll Erdoğan vor Monaten gewarnt haben
Das Nachrichtenportal T24 zitiert einen MIT-Agenten, der den türkischen Premierminister schon im April 2013 über zweifelhafte Kontakte seiner Minister informiert haben will. (Foto: iha)
Putschprozesse in der Türkei: Verurteilte hoffen auf zweite Chance
Offenbar um seine These einer Verschwörung im Polizei- und Justizapparat zu untermauern, strebt Premierminister gemeinsam mit der türkischen Anwaltskammer eine Wiederaufnahme der großen Prozesse gegen ehemalige Putschgeneräle an.