Arda Turan: „Ich habe einen Fehler gemacht“

Arda Turan via Shutterstock

UPDATE Nach der Attacke gegen einen Journalisten hat der türkische Fußball-Profi Arda Turan Konsequenzen gezogen und seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. «Ich tue das Nötige und beende meine Karriere im Nationalteam. Ich habe im Trikot der Nationalmannschaft einen Fehler gemacht», sagte Turan am Dienstag vor Journalisten. Nach einem Testspiel in Mazedonien war der Nationalmannschaftskapitän auf dem… Arda Turan: „Ich habe einen Fehler gemacht“ weiterlesen

Presse in der Türkei: Unter ständiger Beobachtung

Die Pressefreiheit wird in vielen Ländern der Welt eingeschränkt, in einigen Ländern sogar aktiv bekämpft. Das gilt auch immer häufiger für Demokratien. Laut “Reporter ohne Grenzen” sind die Entwicklungen in der Türkei alarmierend. von DTJ Journalisten machen Berichterstattung. Doch immer häufiger sind sie selbst Teil davon. Ein Reglement des Fußballverbands FIFA hat in der vergangenen… Presse in der Türkei: Unter ständiger Beobachtung weiterlesen

Der Putschversuch als Sternstunde: Wie das gesellschaftliche Klima den Weg in das Präsidialsystem bereitet

Offiziell gilt die Türkei noch als demokratische Republik, im Lande hingegen herrschen seit langem keine demokratischen Zustände mehr. Vor allem die Presse ist seit langem im Visier des Präsidenten. Dabei geht es nicht nur um die Eingrenzung der Pressefreiheit für kritische Berichterstatter, sondern zugleich um die effektive Mediennutzung zu Gunsten des Präsidialsystems. Der Putschversuch vom 15. Juli 2016 bildet dabei den Auftakt für eine ungeahnte Säuberungswelle, die es Erdoğan ermöglicht, sich in den Medien gekonnt in Szene zu setzen und das Plädoyer für ein Präsidialsystem an den Mann zu bringen.

„Verfassungswidrige Dekrete“: ROG appelliert an das türkische Parlament

Reporter ohne Grenzen hat sich an das türkische Parlament gewendet und fordert die Aufhebung „verfassungswidriger Dekrete“, die die Presse- und Meinugnsfreiheit einschränken sowie rechtsstaatliche Prinzipien missachten. Die Organisation beschreibt eindringlich die Haftbedingungen vieler Journalisten und das juristische Vorgehen gegen sie.

Aslı Erdoğan: „Ich bin jetzt frei, aber hoffnungsvoll bin ich nicht“

ARCHIV - Eine Besucherin steht am 19.10.2016 auf der Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen) vor einem Plakat, das auf eine Solidaritätsveranstaltung für die inhaftierte türkische Schriftstellerin Asli Erdogan hinweist. (zu dpa Vorausmeldung über Beginn des Prozesses gegen Schriftstellerin Asli Erdogan in Istanbul vom 28.12.2016) Foto: Arne Dedert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die am Donnerstag aus der Untersuchungshaft entlassene türkische Journalistin Aslı Erdoğan hat sich vor dem Gerichtssaal zu ihrer Freilassung geäußert. Der Unterschied zwischen dem Leben im Gefängnis und dem Leben außerhalb in der Türkei werde immer kleiner, sagte die bekannte Journalistin und Autorin. „Ich würde gern hoffnungsvoll sprechen. Für zwei, drei Sätze bin ich angeklagt… Aslı Erdoğan: „Ich bin jetzt frei, aber hoffnungsvoll bin ich nicht“ weiterlesen