Ganz in schwarz gehüllte Türkei bezwingt Kosovo mit 6:1

Die türkische Fußball-Nationalmannschaft hat zum ersten Mal überhaupt ein Testspiel gegen Kosovo bestritten. Dabei setzte sich das Team von Fatih Terim am Mittwochabend in Mitrovitsa klar mit 6:1 durch. Die türkischen Nationalspieler liefen wegen des Bergwerkunglücks in Soma, bei dem 301 Menschen ums Leben kamen, in schwarzen Trikots auf. Vor dem Spiel hatte die Nationalelf bereits… Ganz in schwarz gehüllte Türkei bezwingt Kosovo mit 6:1 weiterlesen

Soma: Acht der Verdächtigen bleiben in Haft

Ein türkisches Gericht hat am Montagabend die Verhaftung von acht Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Bergwerkunglück von Soma angeordnet. Ihnen wird zur Last gelegt, „mehrere Todesfälle verursacht“ zu haben. Am Montag wurde das letzte der insgesamt 301 Todesopfer der Katastrophe beerdigt. Unter den Inhaftierten befinden sich unter anderem Ramazan Doğru, der Generalmanager der Kohlebergbaugesellschaft Soma… Soma: Acht der Verdächtigen bleiben in Haft weiterlesen

Das tragische Bergwerkunglück in der Türkei mit mehr als 300 Toten hat auf der ganzen Welt Hilfsbereitschaft und Solidarität hervorgerufen. Ein Beispiel hierfür ist Aserbaidschan, ein Nachbarland der Türkei. Die Abgeordneten des Landes haben einen Teil ihres Monatseinkommens für Soma gespendet.

Im aserbaidschanischen Parlament hat mit einer Initiative der Abgeordneten Ganira Pashayeva diese Solidaritätsdemonstration mit dem trauernden Nachbarland Türkei begonnen. Die Abgeordnete kündigte an, einen Teil ihres Monatsgehalts für die Opfer von Soma zu spenden und hofft auf die Beteiligung aller Abgeordneten. Pashayeva äußert sich auf ihrer Internetseite hierzu wie folgt: „Um den Hinterbliebenen in Soma zu helfen, habe ich einen Teil meines Gehaltes gespendet. Einige Abgeordnete sind meinem Beispiel gefolgt. In kurzer Zeit werden sich auch andere Abgeordnete uns anschließen. Um Soma zu unterstützen, bitte ich alle Freunde, zur Hilfskampagne beizusteuern.“

Auch die Rothalbmondgesellschaft von Aserbaidschan hat für Soma eine Hilfskampagne gestartet. Sie wird auch die Übergabe der Hilfsgüter an die Empfänger in der vom Bergwerkunglück betroffenen Stadt koordinieren.

Solidarität mit Soma: CHP-Abgeordnete ruft zu Mandatsniederlegung auf

Die Istanbuler Abgeordnete der oppositionellen Republikanischen Volkspartei (Cumhuriyet Halk Partisi; CHP), Sabahat Akkiraz, hat zu einer Massenniederlegung von Parlamentsmandaten in Solidarität mit den Menschen in Soma infolge des schlimmsten Bergwerkunglücks in der türkischen Geschichte aufgerufen. Akkiraz habe sich mit dem CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu am letzten Donnerstag getroffen und ihm eine Petition zum Rücktritt als Abgeordneter… Solidarität mit Soma: CHP-Abgeordnete ruft zu Mandatsniederlegung auf weiterlesen

Aufgrund des schweren Bergwerkunglücks von Soma mit mehr als 300 Toten sind die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen im türkischen Bergbau in der Diskussion.

Jetzt stellte sich heraus, dass die Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organization) seit 19 Jahren darauf wartet, dass die Türkei den Vertrag für Sicherheit und Gesundheitsschutz im Bergbau unterschreibt.

Zuletzt gab es 2010 eine Diskussion über die Unterzeichnung des Vertrags, nachdem bei einem Bergwerkunglück in Zonguldak insgesamt 29 Menschen starben.

Aufgrund der hohen Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderung bringt der Vertrag viel Verantwortung für den Staat und die Minenarbeiter mit sich. Warum aber die Türkei diesen bis jetzt nicht unterschrieben hat, ist offen. Unter den 28 Unterzeichnern des Vertrages befinden sich Länder wie Brasilien, Deutschland, Russland und Simbabwe.

„Euer Schmerz ist unser Schmerz“: 19. Mai durch Unglück in Soma überschattet

Der am heutigen Montag in der Türkei zelebrierte Tag der Jugend und des Sports wird in diesem Jahr von der Bergwerkskatastrophe in Soma überschattet, der 301 Menschen zum Opfer gefallen sind. Aus diesem Grund wird es nur eine Hauptveranstaltung zu diesem Festtag geben, der am 19. Mai zum Gedenken an Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk und… „Euer Schmerz ist unser Schmerz“: 19. Mai durch Unglück in Soma überschattet weiterlesen

Soma: 25 Verdächtige festgenommen

Nach dem Grubenunglück im türkischen Soma ist Haftbefehl gegen fünf Mitarbeiter der Betreibergesellschaft erlassen worden. Unter den Inhaftierten sei auch der Betriebsleiter des Bergwerks, berichteten türkische Medien am Montag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Ihnen werde fahrlässige Tötung vorgeworfen. Am Sonntag hatte die Polizei 25 Verdächtige festgenommen, darunter mehrere Führungskräfte der Betreibergesellschaft Soma Holding. Beim… Soma: 25 Verdächtige festgenommen weiterlesen