Anschlag in Istanbul: Drahtzieher stammt wohl aus Tschetschenien

epaselect epa05398803 Relatives of Habibullah Sefer, who was killed in the attacks at Ataturk Airport on 28 June, mourn during a funeral in Istanbul, Turkey, 30 June 2016. At least 42 people were killed and more than 239 others were wounded in three separate gun and bomb attack outside and inside the terminal of Istanbul's Ataturk international airport on 28 June, media reported quoting officials. The attacks have been linked to either the Islamic State (IS or ISIS) militant group or Kurdish separatists, media added. EPA/SEDAT SUNA +++(c) dpa - Bildfunk+++

Steckt ein tschetschenischer IS-Kämpfer hinter dem Terrorangriff in Istanbul? Entsprechende Informationen kommen aus den USA. Für den türkischen Präsidenten Erdogan ist klar, wo der rechte Platz der Terroristen ist.

İHH-Vorsitzender warnt vor russischem Geheimdienst: „Niemand unter euch ist sicher“

Der İHH-Vorsitzende Bülent Yıldırım wiederholte die Anschuldigung an den russischen Geheimdienst und richtete sich an die in Istanbul lebenden Tschetschenen: „Ich richte mich an meine tschetschenischen Brüder: Seit sehr vorsichtig, niemand unter euch ist sicher."

Am Montag starb der langjährige tschetschenische Kämpfer und Aktivist Kaim Saduev in Istanbul – offenbar an einer Lebensmittelvergiftung. Nach seinem Tod werden schwere Vorwürfe gegen den russischen Geheimdienst laut.

Selbstmordattentäterin identifiziert: Die Spur führt von Istanbul in den Kaukasus

Die Identität der Selbstmordattentäterin, die sich am Dienstagabend vor der Touristenpolizei in Sultanahmet in die Luft gesprengt hat und einen Polizisten tötete, ist anscheinend geklärt. Sie ist demnach keine DHKP-C Terroristen. Die Spuren führen in den Kaukasus.

Die Identität der Selbstmordattentäterin, die sich am Dienstag vor der Touristenpolizei in Sultanahmet in die Luft gesprengt hat und einen Polizisten tötete, ist anscheinend geklärt. Sie ist demnach keine DHKP-C Terroristin. Die Spuren führen in den Kaukasus.

„Die Welt hätte einen deutlich feinfühligeren Umgang mit der Geschichte erwartet“

Im Vorfeld der Olympischen Spiele ist durch die Terroranschläge in Wolgograd der Kaukasuskonflikt wieder in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit geraten. Der jahrelange Russlandkorrespondent Manfred Quiring offenbart DTJ seine Sicht der Dinge. (Foto: dpa)