Am fünften Tag des Prozesses gegen fünf mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer des NSU kam es endlich zu der lang erwarteten Aussage eines der Angeklagten, der dem NSU nach eigener Aussage die Tatwaffe besorgt habe. (Foto: epa)
Autor: dtj-online
Türkische Regierung um Deeskalation bemüht
Nach der Abreise von Ministerpräsident Erdoğan zu einem Auslandsbesuch schlägt Ankara versöhnlichere Töne an. Die Regierung signalisiert Gesprächsbereitschaft. Bei den Protesten gab es einen Toten. (Foto: zaman)
Besonnenheit ist das Gebot der Stunde
Je mehr Extremisten und Gewalttäter die Proteste in der Türkei dominieren, umso mehr wendet sich die Bevölkerung von diesen wieder ab. Wirtschaftlich können sie aber immer noch massiven Schaden anrichten. Mehr Nüchternheit tut Not. (Foto: iha)
Ägypten: Vertrauen in Staatsorgane verfällt
Die erste demokratische Parlamentswahl im Herbst 2011 wurde in Ägypten euphorisch gefeiert. Nun muss der ganze Prozess von vorn beginnen. Denn die Wahl des Oberhauses und die neue Verfassung kamen nicht rechtmäßig zustande. (Foto: dpa)
Istanbuler Börse erholt sich vom Einbruch
Seit einigen Tagen sind an der türkischen Börse massive Kurseinbrüche zu verzeichnen. Analysten erinnern daran, dass sie schon vor den Protesten unter Druck geraten war. Heute verzeichnete sie allerdings wieder leichte Gewinne. (Foto: zaman)
Türkei: Dritte Bosporus-Brücke eine lukrative Investition
Istanbuls dritte Transkontinental-Brücke soll bis zu 50 Millionen US-Dollar in die Kassen der türkischen Metropole spülen. Werden die Bauarbeiten schneller als geplant fertig, gibt’s einen Bonus aus Ankara. (Foto: zaman)
Nazi geworden, weil er einen Rechten liebte
Carsten S. will beim heutigen NSU-Prozess aussagen. Er habe den untergetauchten Terroristen die Pistole besorgt, mit der sie bundesweit neun Einwanderer ermordeten. Seine Aussagen könnten den angeklagten Ralf Wohlleben belasten. (Foto: dpa)
Welcher Strategie folgt die türkische Regierung?
Die Proteste auf dem Taksim-Platz in Istanbul und in anderen türkischen Städten dauern an, allein in Ankara gab es bis zu 1.500 Festnahmen. Erdoğan und Gül verfolgen anscheinend eine unterschiedliche Strategie im Umgang mit den Protesten. (Foto: dpa)