Auffällig viele Deutsch-Türken der zweiten und dritten Generation sprechen ein gutes Deutsch. Darin drückt sich nicht nur ein Bekenntnis zur neuen Heimat aus, sondern auch Zuneigung. Eine Begegnung mit Feridun Zaimoğlu. (Foto: Kemal Kurt)
Autor: jochen-thies
Jochen Thies (* 18. September 1944 in Rauschen) ist ein deutscher Historiker, Journalist und Publizist.
Er ist vielfältig publizistisch tätig und veröffentlichte mehrere Bücher, darunter Familienbiographien der Moltkes und Bismarcks im Piper Verlag sowie der Dohnányis im Propyläen Verlag.
Thies ist verheiratet und Vater einer Tochter.
Ohne engagierte Eltern geht es nicht
Weder Geld noch mehr Staat kann die Qualität des Schulwesens verbessern. Am Ende zeichnen sich die qualitativ guten Schulen dadurch aus, dass Eltern, Schüler und Lehrer zusammenwirken und auch mal eigene Freizeit in ihre Schule investieren. (Foto: rtr)
Eindrücke aus Deutschland und den USA
In den USA sind die Arbeitsweisen und Einrichtungen der Hizmet-Bewegung Gegenstand akademischer Arbeiten, Politiker würdigen die Bildungsarbeit. In Deutschland hingegen herrscht größtenteils mediales Misstrauen vor. (Foto: S. Meraloğlu)
Das Mittelmeer – nur noch so breit wie der Bosporus
Ob Europa es wahrhaben will oder nicht: Seine alternden, satten Gesellschaften werden früher oder später sich mit Wanderungsbewegungen arrangieren müssen, die heute erst im Entstehen begriffen sind. Bewältigen lässt sich dies nur solidarisch. (Foto: cihan)
Türkei und Deutschland – Rücken an Rücken
Während sich Noch-Außenminister Westerwelle gegenüber der Türkei auf das hohe Ross der Tugendhaftigkeit schwingt, ergeht sich die deutsche Außenpolitik in der Syrienkrise in nationalpazifistischen Tagträumereien: Ein bedenklicher Irrweg.
Trotz Giousouf und Diaby – Einwanderer bleiben unterrepräsentiert
Zwar gingen zumindest die Parlamentsparteien im Wahlkampf nicht mehr mit Ausländerfeindlichkeit Hausieren. Allerdings fehlten auch klare Vorstellungen für eine diverse Gesellschaft von Morgen und Einwanderer bleiben unterrepräsentiert. (Foto: dpa)
Der Fall der Zülfiye Kaykın
Die Integrations-Staatssekretärin in NRW, Zülfiye Kaykın, stolperte über Unregelmäßigkeiten bei manchen Beschäftigungsverhältnissen von Sozialhilfeempfängern. Keine Kleinigkeit, aber auch kein Anlass für ein Scherbengericht. (Foto: dpa)
Wie Du mir, so ich Dir
Seit im April 2007 deutsche Medien und Politiker einen des Kindesmissbrauchs verdächtigen Jugendlichen zum Helden hochstilisierten, ist zwischen Deutschland und der Türkei ein ungesunder wechselseitiger Einmischungswettbewerb ausgebrochen. (Foto: iha)