Nach Berlin und Bielefeld sind nun auch Oldenburg und Mölln Schauplätze von Übergriffen auf islamische Gotteshäuser geworden. Der öffentliche Aufschrei hält sich jedoch immer noch in überschaubaren Grenzen.
Kategorie: Kolumnen
Brände in Moscheen: Geht die Saat des Staatsversagens auf?
Ein NSU-Untersuchungsausschuss wittert gezielte Sabotage der Terrorermittlungen. In Zeitungen wird gegen den Islam gehetzt. In mehreren Städten brennen Moscheen. Die Bewährungsprobe für die deutsche Demokratie hat gerade erst angefangen.
Was Präsident Erdoğan bedenken sollte
Für Europa, den Nahen Osten – die Türkei in der (goldenen) Mitte – haben sich im letzten halben Jahr – genauer gesagt seit den Olympischen Winterspielen in Sotschi – die Verhältnisse dramatisch verändert. Die Europäer verdrängen bislang die Konsequenzen, die Türkei unter dem soeben ins Amt eingeführten Staatspräsidenten Erdoğan auch, und im Nahen Osten bezahlen… Was Präsident Erdoğan bedenken sollte weiterlesen
Erdoğans Wahl zum Präsidenten: Starker Führer, schwacher Bürger?
Die Amtszeit Recep Tayyip Erdoğans als Premierminister wurde zum Beginn und zum Ende mit türkischen Staatsbürgern in fremder Gefangenschaft überschattet. Dazwischen lagen Jahre großartiger Errungenschaften, aber auch tiefer Krisen. (Foto: Ümit Kozan)
„Unsere Soldaten“… – eine Instrumentalisierung
Nun versucht man uns nicht nur den „humanitären Akt“ von Waffenlieferungen in Krisengebiete zu verkaufen, sondern auch und schon lange die Hochrüstung unseres Militärs. Das ist geboten angesichts der Pläne unserer Bundesregierung im Schulterschluss mit der NATO, die die neue „deutsche Verantwortung“ am wirtschaftlich-militärischen Gewicht der BRD festzumachen sucht. Nun zieht die Behauptung „humanitärer Intervention“… „Unsere Soldaten“… – eine Instrumentalisierung weiterlesen
Putins Russland, Erdoğans Türkei und die EU
Der Konflikt mit Russland spitzt sich weiter zu. Gleichzeitig entfernt sich die Türkei von der EU. Für die Bewältigung der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Krisen ist eine Zusammenarbeit unabdingbar – nicht nur im Nahen Osten. (Foto: reuters)
Erdoğans ‚Neue Türkei‘: Abschied von Atatürk
Viele denken, die Türkei habe einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Erdoğan und seine Anhänger dagegen interpretieren ihren Sieg als Legitimation zum Abschied von Atatürk. Hier die Begründung, warum ich das so sehe. (Foto: reuters)
Es gibt in Deutschland weniger Erdoğan-Anhänger als gemeinhin angenommen wird
Auch wenn 69% der Türken in Deutschland Premierminister Erdoğan ihre Stimme gegeben haben, sind 93% der Wahl ferngeblieben. Für mich ein Zeichen, dass der Rückhalt des künftigen Präsidenten in der Community wesentlich geringer ist als angenommen.