Die AKP war angetreten, um Korruption und Verbote zu beseitigen – und ist nun selbst Verbotspartei, die sich zudem dem Verdacht aussetzt, Korruption zu dulden, zu vertuschen oder zu verharmlosen. So darf Krisenmanagement nicht aussehen. (Foto: rtr)
Kategorie: Politik
Ministerrücktritte: Erdoğan baut Kabinett umfassend um
Mit einem umfassenden Kabinettsumbau hat Premierminister Erdoğan auf die Entwicklungen der letzten Tage reagiert. Sogar prominente Regierungsmitglieder wie Europaminister Bağış mussten den Hut nehmen. (Foto: cihan)
Ägypten: Muslimbruderschaft als Terrororganisation eingestuft
Die Terrororganisation Al Qaida hat sich zu dem Anschlag in Al-Mansura am Wochenende bekannt, bei dem 16 Menschen getötet wurden. Die Machthaber versuchen unterdessen, die Bluttat für den Kampf gegen die Muslimbrüder zu instrumentalisieren.
Frankreichs Präsident entschuldigt sich für „Scherz“ bei Algerien
François Hollande steht massiv in der Kritik. Er hatte mit einem giftigen Scherz den Zorn Algeriens auf sich gelenkt. Vor jüdischen Vertretern machte Hollande Witze über die Sicherheitslage in dem nordafrikanischen Staat. (Foto: reuters)
Bayraktar: „Auch Erdoğan muss zurücktreten“
Nach den Rücktritten des Innen- und des Wirtschaftsministers hat nun auch der türkische Umwelt- und Stadtentwicklungsminister Bayraktar seinen Hut genommen. Er forderte auch den Ministerpräsidenten dazu auf, Konsequenzen zu ziehen. (Foto: zaman)
Gül zur Korruptionsaffäre: „Keine Frage wird offen bleiben“
Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül hat versprochen, dass alle Korruptionsvorwürfe durch die Justiz vollständig aufgeklärt werden. Dazu sei der türkische Rechtsstaat fähig und bereit. (Foto: zaman)
Das iranische Puzzlestück in der Korruptionsaffäre: Babak Zanjani
Während die ersten AKP-Minister personelle Konsequenzen aus der Korruptionsaffäre ziehen, werden immer mehr Einzelheiten über die Verstrickung des Iran in die Korruptionsaffäre bekannt. Die Halkbank weist derweil alle Vorwürfe von sich. (Foto: dha)
Korruptionsaffäre in der Türkei: Minister treten zurück
Die Korruptionsaffäre in der Türkei hat ihre ersten personellen Konsequenzen gefordert. Innenminister Muammer Güler und Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan gaben am Mittwoch ihren Rücktritt bekannt. (Foto: zaman)