Verwirrung um osmanische Militärkapelle: Ditib um Aufklärung bemüht

Die Teilnahme einer osmanischen Militärkapelle (türk. mehter takımı) am Erntedankfestzug in Fürth hat Verwirrung ausgelöst. Grund für die Irritationen sind laut der Nachrichtenseite Nordbayern offenbar die Flaggen der Musiker, die das Osmanische Reich repräsentieren, besonders die Flaggen mit den drei Halbmonden. Diese sind auch im Logo der in der Türkei aktiven Partei MHP enthalten. Die MHP… Verwirrung um osmanische Militärkapelle: Ditib um Aufklärung bemüht weiterlesen

„Import-Imame“, „regierungsnah“: Wie Ditib mit der Kritik umgeht

Imame sollen künfig in Deutschland ausgebildet werden. Das bekräftigte CDU-Chef Friedrich Merz. Foto: dpa

Der türkisch-muslimische Dachverband Ditib steht unter Druck. Der Kritik an zu großer Staatsnähe versucht die Organisation mit mehr Imamen aus Deutschland zu begegnen.

Unter Mithilfe von Ditib: Erdoğan-Unterstützer bedrohen Gülen-Anhänger

Nach dem Putsch-Versuch in der Türkei bedrohen Unterstützer von Präsident Recep Tayyip Erdoğan offenbar Anhänger der muslimischen Gülen-Bewegung in Nordrhein-Westfalen. In 35 Fällen habe die Polizei in NRW Ausschreitungen oder Gewaltandrohungen gegen Einrichtungen oder Aktivisten der Gülen-Bewegung registriert, teilte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Montag dem Landtag in Düsseldorf mit. Dabei lägen der Landesregierung auch… Unter Mithilfe von Ditib: Erdoğan-Unterstützer bedrohen Gülen-Anhänger weiterlesen

Ditib-Vertreter: „Mittelfristig“ auf Imame aus Deutschland setzen

Der baden-württembergische Ditib-Landesvorsitzende Erdinç Altuntaş hat sich für die Ausbildung von Imamen an deutschen Universitäten ausgesprochen. „Mittelfristig“ sei das der richtige Weg, sagte Altuntaş der „Heilbronner Stimme“ am Mittwoch. Beispielhaft verwies er auf das zum Wintersemester 2011/2012 gegründete Zentrum für Islamische Theologie an der Universität Tübingen. „Ich schätze, dass wir in zehn bis 15 Jahren… Ditib-Vertreter: „Mittelfristig“ auf Imame aus Deutschland setzen weiterlesen

NRW beendet Zusammenarbeit: Jetzt spricht DITIB

ARCHIV - ILLUSTRATION - Am Neubau der Moschee fahren am 05.02.2013 in Köln (Nordrhein-Westfalen) Autos vorbei.   Foto: Oliver Berg/dpa (zu dpa:«NRW-Innenminister beendet Kooperation mit Islam-Verband Ditib») +++(c) dpa - Bildfunk+++

Nordrhein-Westfalen hat eine Projektkooperation mit der türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) beendet. Die Organisation war Träger des Kölner Standortes des Präventionsprogramm „Wegweiser“, mit dem die Landesregierung Jugendliche vor dem Abdriften in den gewaltbereiten Salafismus schützen will. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) teilte laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ (Montag) in einer noch unveröffentlichten Antwort auf eine CDU-Anfrage mit, dass der… NRW beendet Zusammenarbeit: Jetzt spricht DITIB weiterlesen

„Säuberungswelle“ erreicht DITIB-Imame: „Rückkehr wäre Selbstmord“

ARCHIV - Der Vertreter des Türkisch-Islamischen Bundesverbandes (DITIB), Zekeriya Altug, spricht am 16.11.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der großen Islamverbände in Deutschland zu den Terroranschlägen von Paris. Foto: Henning Kaiser/dpa (zu dpa "Islamverband Ditib weist Kritik an übergroßer Erdogan-Nähe zurück" vom 09.08.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die AKP-Regierung hat seit dem gescheiterten Putsch von 15. Juli 2016 über 100 000 Beamte entlassen, suspendiert oder Haftbefehl gegen sie erlassen. Nun erreicht die „Säuberungswelle“ auch den mit 900 Gemeinden größten türkischen Religionsverband DITIB in Deutschland. Für den Verband arbeiten ca. 1000 Religionsbeauftragte, die vom staatlichen Religionsamt Diyanet für fünf Jahre entsendet werden. Wie… „Säuberungswelle“ erreicht DITIB-Imame: „Rückkehr wäre Selbstmord“ weiterlesen

Baden-Württemberg und Saarland sehen keinen Bedarf, Haltung zu Ditib zu ändern

ARCHIV - Muslime beim Nachmittagsgebet am 15.01.2015 in die Eyüp-Sultan-Moschee in Nürnberg (Bayern). Foto: Daniel Karmann/dpa (zu dpa «Mehr Muslime in Deutschland - Chance auch für christliche Kirchen» vom 20.07.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Baden-Württemberg und das Saarland sehen derzeit keinen Bedarf, ihre Haltung zur türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) grundsätzlich zu überdenken. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hatte angekündigt, die laufenden Verhandlungen mit der Ditib über eine Zusammenarbeit beim Islamischen Religionsunterricht zu überprüfen. Auch in Niedersachsen wird derzeit über die Zusammenarbeit mit dem Verband diskutiert,… Baden-Württemberg und Saarland sehen keinen Bedarf, Haltung zu Ditib zu ändern weiterlesen