„Putsch-Gazi“ gibt Auszeichnungen zurück

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Er galt als Veteran der Putschnacht. In jener Nacht stellte sich Sabri Ünal zwei Panzern in den Weg, um die Putschisten zu stoppen. Um ihn kümmerte sich Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan persönlich. Jetzt befürchtet der einstige „Gazi“ eine Abstempelung als Vaterlandsverräter. 

Putschversuch 2016: 77 angebliche Putschisten freigesprochen

Archiv: Unterstützer des türkischen Präsidenten Erdogan demonstrieren am 01.08.2017 in Ankara (Türkei) anlässlich des Prozessauftakts gegen mutmaßliche Beteiligte des gescheiterten Militärputschs im Juli vergangenen Jahres. Paramilitärische Einheiten der Polizei und Mitglieder einer Sondereinheit haben 486 Verdächtige, denen der Prozess gemacht werden soll, zu einem Gericht nahe einem Gefängnis bei Ankara gebracht. Konkret geht es um die Ereignisse auf dem Luftwaffenstützpunkt Akinci - dem damaligen Hauptquartier der Aufständischen. Die Männer sind unter anderem des Versuchs angeklagt, die Regierung von Präsident Erdogan zu stürzen. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa

Im Zusammenhang mit dem Putschversuch in der Türkei vor fast zwei Jahren sind am Mittwoch 65 Menschen – darunter ranghohe Soldaten – zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden.

Türkische Militärs werden nicht ausgeliefert

16.03.2018, Griechenland, Athen: Polizisten eskortieren acht türkischen Militärs ins Gericht. Zum dritten Mal binnen zehn Monaten hat die griechische Justiz die Auslieferung von türkischen Militärs an die Türkei abgelehnt. Das Landgericht von Athen folgte am Freitag der Auffassung der Staatsanwaltschaft, es sei nicht auszuschließen, dass die Männer in der Türkei ein unfaires Verfahren erwarte oder sie dort gefoltert würden. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

Zum dritten Mal binnen zehn Monaten hat die griechische Justiz die Auslieferung von türkischen Militärs an die Türkei abgelehnt.

2700 Beamte: Neue Entlassungswelle in der Türkei

ARCHIV: Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim

Die türkische Regierung hat mehr als 2700 Staatsbedienstete und Mitglieder der Sicherheitskräfte entlassen. Die Entlassungen erfolgten am Sonntag auf der Grundlage von neuen Dekreten, die im Rahmen des geltenden Ausnahmezustands erlassen wurden.