Kurzfristig dürften die Korruptionsermittlungen der AKP nicht schaden: Vor allem unter ärmeren Bevölkerungsschichten ist der Rückhalt gegenüber Premierminister Erdoğan ungebrochen. Folgen für die Wirtschaft könnten aber nicht ausbleiben. (Foto: dha)
Schlagwort: Erdoğan
Mit 17 000 Tweets pro Minute gegen das Verbot
Die Twitter-Sperre in der Türkei verfehlt offenbar ihre Wirkung. Nutzer finden Mittel und Wege, um die vom Regierungschef angeordnete Blockade zu umgehen – und twittern fleißig gegen das Verbot. (Foto: dpa)
Droht der Türkei nun auch ein Youtube-Verbot?
Der US-Konzern weigert sich bislang zumindest auf Forderungen aus Ankara einzugehen. Droht der Türkei nach der Abschaltung von Twitter nun auch ein Youtube-Verbot? (Foto: reuters)
EU diskutiert Aussetzung der Beitrittsverhandlungen
Nachdem türkische Behörden am Freitag Twitter abgeschaltet hatten, häuft sich die internationale Kritik an Erdoğan. Der EU-Abgeordnete Lambsdorff forderte nun die Aussetzung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. (Foto: dpa)
Gül twittert trotz Erdoğan-Verbot
Twitter wurde in der Türkei abgeschaltet. Nachdem Erdoğan angekündigt hatte, „Twitter mit der Wurzel auszureißen“, war am Donnerstagabend Schluss für den Kurznachrichtendienst. (Foto: dpa)
Gül widerspricht Erdoğan: „Kritiker zu Feinden zu erklären, ist ein Verhalten aus der Dritten Welt“
Im Rahmen seines Staatsbesuches in Dänemark ging der türkische Präsident Gül auf Distanz zu Verschwörungstheorien und polarisierender Rhetorik, wie sie in letzter Zeit unter anderem durch den Premierminister an den Tag gelegt wurden. (Foto: cihan)
Die eigentlich Leidtragende ist die Religion, der Islam
Nach einer Kampagne der AKP-Regierung gegen ihn und die Hizmet-Bewegung bricht Fethullah Gülen sein Schweigen. Im Interview mit „Zaman“ nimmt er Stellung zu Vorwürfen, die durch Regierung und regierungsnahe Medien verbreitet werden. (Foto: zaman)
„Schlimmer als 1994“
Erdoğan wurde 1994 zum OB von Istanbul gewählt, weil die etablierten Parteien in einem Korruptionsaffären verwickelt waren. Von dem damaligen Versprechen Erdoğans, keine Korruption zuzulassen, sind viele Wähler enttäuscht. (Foto: reuters)