Türkei: Berichte über Sippenhaft und Folter für Studenten

ARCHIV - 21.11.2016, Berlin: Mustafa Yeneroglu (AKP) äußert sich am 21.11.2016 bei einer Pressekonferenz in der türkischen Botschaft. Der in Deutschland aufgewachsene Politiker ist aus der Regierungspartei des türkischen Präsidenten Erdogan ausgetreten. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foltert der türkische Staat junge Studenten aus Gründen der Sippenhaft? Darüber diskutiert die Türkei aktuell. Denn Medienberichten zu Folge sollen Ende Februar zahlreiche Studenten festgenommen und bei Verhören gefoltert worden sein. Die Spekulationen wurden nun auch durch den Ex-AKP-Abgeordneten Mustafa Yeneroğlu torpediert.

Außenminister Çavuşoğlu: «Keine Geduld mehr» beim Thema EU-Beitritt

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu Foto: Christian Charisius/dpa

Der schleppende EU-Beitrittsprozess zehrt nach Ansicht des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu an der Geduld von Regierung und Bevölkerung. «Es sollen nicht noch weitere 50 Jahre gewartet werden.», sagte Cavusoglu am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Merkel lobt Flüchtlingspolitik der Türkei

ARCHIV

Kanzlerin Angela Merkel will die finanziellen Hilfen für die Türkei im Zusammenhang mit dem EU-Beitrittsverfahren kürzen. Gleichzeitig soll Ankara aber weitere drei Milliarden Euro für die Flüchtlingshilfe erhalten.

Estland: Dialog mit der Türkei fortsetzen

Hauptstadt von Estland, Tallin

In der Krise mit der Türkei will das derzeitige EU-Vorsitzland Estland den Gesprächsfäden nicht abreißen lassen. «Es liegt im Interesse Estlands und der EU, einen Dialog mit der Türkei aufrechtzuerhalten und zu entwickeln», sagte Außenminister Sven Mikser nach einem Treffen mit dem türkischen Europaminister Ömer Celik am Donnerstag in Tallinn. Der Verschlechterungen auf dem Gebiet der Menschenrechte und der Medien- und Redefreiheit würfen  jedoch viele Fragen auf. Als Beitrittskandidat werde von der Türkei erwartet, zügig positive… Estland: Dialog mit der Türkei fortsetzen weiterlesen

Österreichs Außenminister Kurz wirft Erdogan «diktatorische Züge» vor 

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan «diktatorische Züge» vorgeworfen. «Er entwickelt das Land in eine falsche und gefährliche Richtung. Sein Umgang mit Kritikern, Andersdenkenden und Minderheiten ist absolut inakzeptabel. Präsident Erdogan zeigt definitiv diktatorische Züge», sagte Kurz der Zeitung «Die Welt» (Mittwoch). Mit Blick auf den von der Türkei angestrebten EU-Beitritt betonte… Österreichs Außenminister Kurz wirft Erdogan «diktatorische Züge» vor  weiterlesen