Was ist mit Akar, Fidan und Erdoğan?

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Generalstabschef Hulusi Akar während einer Militärzeremonie.

Eines der bekanntesten Werke von İlber Ortaylı trägt den Titel “Das längste Jahrhundert des Osmanischen Reiches”. Es bezieht sich auf das 19. Jahrhundert, in dem der Zerfall des einstigen Weltreiches immer offenkundiger würde. Kriege, Konferenzen, Verträge – es nahm kein Ende. Der 15. Juli dieses Sommers ist ein Tag, der seitdem nahezu täglich thematisiert wird. Die „längste… Was ist mit Akar, Fidan und Erdoğan? weiterlesen

Ein Gratis-Grabstein für ein bisschen Patriotismus

epa05646769 People exchange money at a currency exchange booth in Istanbul, Turkey, 25 November 2016. Turkish Lira has hit a new record at 3.64 against the Euro, after European Parliament voted to freeze the EU-Turkey association talks. EPA/SEDAT SUNA +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Aufforderung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan an türkische Bürger, Devisen, allen voran US-Dollar, in Türkische Lira umzutauschen, fördert mitunter kuriose Kampagnen zutage. Hürriyet Daily News hat jetzt die wichtigsten in einer Übersicht zusammengestellt.  Nach einer Reihe von innen- und außenpolitischen Turbulenzen hatte die türkische Währung zuletzt stark an Wert verloren. Erdoğan hatte daraufhin an die… Ein Gratis-Grabstein für ein bisschen Patriotismus weiterlesen

Neue Partei? Türkischer Ex-Präsident Gül äußert sich deutlich zu Gerüchten

Innerhalb von knapp anderthalb Jahren wurde in der Türkei zwischen Frühling 2014 und Herbst 2015 vier Mal gewählt. Einer, der bei einer dieser Wahlen eine Rolle spielte, war Ex-Präsident Abdullah Gül, der im August 2014 seinen Posten Recep Tayyip Erdoğan überließ. Seitdem hört man wenig von und über Gül, der auch zu den Mitbegründern der… Neue Partei? Türkischer Ex-Präsident Gül äußert sich deutlich zu Gerüchten weiterlesen

Erdoğan ruft zum Verkauf von Devisen auf, Yıldırım zu Geduld und Gelassenheit

dpatopbilder - epa05646800 A handout picture provided by Turkish President Press office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan speaking during the International Women and Justice Summit in Istanbul, Turkey, 25 November 2016. EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE/HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES (zu dpa "Drohungen aus Ankara: Brüssel spricht von «hypothetischen Szenarien» " am 25.11.2016) (recrop) Foto: Turkish President Press Office/H/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Angesichts der anhaltenden Talfahrt der Türkischen Lira hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan das Volk zum Verkauf möglicher Devisenreserven aufgerufen. „Die, die Devisen unter ihrem Kissen haben, sollen kommen und ihr Geld in Gold umwandeln“, sagte Erdoğan am Freitag in Ankara. „Sie sollen kommen und ihr Geld in Türkische Lira umwandeln. Soll die Türkische Lira an… Erdoğan ruft zum Verkauf von Devisen auf, Yıldırım zu Geduld und Gelassenheit weiterlesen

Türken investieren aus Sorge vor politischer Lage in Griechenland

Immer mehr türkische Bürger kaufen aus Sorge vor der politischen Lage in ihrer Heimat Immobilien in Griechenland. Besonders Ärzte, Rechtsanwälte, Unternehmer und Intellektuelle suchen und kaufen zurzeit Häuser und Grundstücke im Großraum von Athen, wie mehrere griechische Immobilienhändler berichten. Dimitris Voyatzis, ein Makler aus Glyfada, einem vornehmen Wohnviertel an der Ostküste Athens, sieht einen eindeutigen… Türken investieren aus Sorge vor politischer Lage in Griechenland weiterlesen

DTIK-Initiative: Zahl 1000 Euro – triff Erdoğan

Der Internationale Türkische Arbeitsbeirat DTIK hat die in der Eurozone lebenden Türken aufgefordert, 1000 Euro in Türkische Lira wechseln zu lassen und mit dieser Summe in der Türkei ein Bankkonto zu eröffnen. Auf diese Weise wolle man die kriselnde Wirtschaft des Landes unterstützen. Wer an der Kampagne teilnimmt, werde als Geschenk den Staatspräsidenten Recep Tayyip… DTIK-Initiative: Zahl 1000 Euro – triff Erdoğan weiterlesen

Nächster Resolutionskrach: „EU-Abgeordnete sollten sich vom türkischen Volk belehren lassen“

Die türkische Regierung hat die Forderung des Europaparlaments nach einem Einfrieren der EU-Beitrittsgespräche scharf kritisiert und zugleich als bedeutungslos abgetan. „Im Grunde genommen halten wir diese Entscheidung für null und nichtig“, sagte EU-Minister Ömer Çelik (Foto, r.) am Donnerstag im südtürkischen Adana. Die zuvor vom EU-Parlament verabschiedete Resolution sei rechtlich nicht verbindlich. Sie sei zudem… Nächster Resolutionskrach: „EU-Abgeordnete sollten sich vom türkischen Volk belehren lassen“ weiterlesen