Zitterpartie für deutsche Firmen

Von Michaela Nehren-Essing und Tobias Schmidt, dpa-AFX Unter Präsident Recep Tayyip Erdogan sind Geschäfte in der Türkei für deutsche Unternehmen heikel geworden. Verhaftungen und politische Spannungen sorgen für Verunsicherung. An laufenden Geschäften hält man zwar fest – aber Neues wagen will kaum noch jemand.

Türkische Regierung kündigt Konjunkturpaket an

Angesichts der schwächelnden Wirtschaft in der Türkei hat Ministerpräsident Binali Yıldırım ein umfassendes Konjunkturpaket angekündigt. Geplant sei unter anderem ein Unterstützungsfonds von 250 Milliarden Lira (68 Mrd. Euro) für kleine und mittelständische Betriebe, sagte Yıldırım am Donnerstag in Ankara. Unternehmen sollten beim Mindestlohn – der trotz des Widerstands aus der Wirtschaft zum Jahresbeginn angehoben worden… Türkische Regierung kündigt Konjunkturpaket an weiterlesen

Türkische Lira auf Talfahrt: Die Hintergründe

epa05646770 People walk near exchange office on Istiklal Street in Istanbul, Turkey, 25 November 2016. Turkish Lira has hit a new record at 3.64 against the Euro, after European Parliament voted to freeze the EU-Turkey association talks. EPA/SEDAT SUNA +++(c) dpa - Bildfunk+++

Noch vor sechs Jahren wuchs die türkische Wirtschaft, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, fast zweistellig. Für dieses Jahr hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kürzlich ihre Wachstumsprognose für die Türkei nach unten korrigiert, auf knapp 3%. Gleichzeitig ist die türkische Lira so schwach wie lange nicht, Investoren schrecken vor Kapitalanlagen zurück, weil Unsicherheit im Land herrscht. Eine Analyse.

Erdoğan ruft zum Verkauf von Devisen auf, Yıldırım zu Geduld und Gelassenheit

dpatopbilder - epa05646800 A handout picture provided by Turkish President Press office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan speaking during the International Women and Justice Summit in Istanbul, Turkey, 25 November 2016. EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE/HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES (zu dpa "Drohungen aus Ankara: Brüssel spricht von «hypothetischen Szenarien» " am 25.11.2016) (recrop) Foto: Turkish President Press Office/H/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Angesichts der anhaltenden Talfahrt der Türkischen Lira hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan das Volk zum Verkauf möglicher Devisenreserven aufgerufen. „Die, die Devisen unter ihrem Kissen haben, sollen kommen und ihr Geld in Gold umwandeln“, sagte Erdoğan am Freitag in Ankara. „Sie sollen kommen und ihr Geld in Türkische Lira umwandeln. Soll die Türkische Lira an… Erdoğan ruft zum Verkauf von Devisen auf, Yıldırım zu Geduld und Gelassenheit weiterlesen

Türkische Wirtschaft: Das „K“-Wort ist gefallen

Wie geht es weiter mit der türkischen Wirtschaft? Die Lebensmittelpreise steigen, die Landeswährung befindet sich seit Wochen in einem Negativtrend, ein US-Dollar kostet mittlerweile fast 3,5 Türkische Lira.  Während sich die Regierung lange Zeit mit öffentlichen Kommentaren zur wirtschaftlichen Entwicklung zurückhielt, fiel in dieser Woche erstmals das Wort „Krise“. Ministerpräsident Binali Yıldırım (Foto, links.) benutzte… Türkische Wirtschaft: Das „K“-Wort ist gefallen weiterlesen