Zitterpartie für deutsche Firmen

Von Michaela Nehren-Essing und Tobias Schmidt, dpa-AFX Unter Präsident Recep Tayyip Erdogan sind Geschäfte in der Türkei für deutsche Unternehmen heikel geworden. Verhaftungen und politische Spannungen sorgen für Verunsicherung. An laufenden Geschäften hält man zwar fest – aber Neues wagen will kaum noch jemand.

BASF-Chef Bock zur Liste aus Türkei: Trägt nicht zu Vertrauen bei

ARCHIV - Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF, Kurt Bock, gestikuliert am 12.05.2017 in Mannheim (Baden-Württemberg) während seiner Rede bei der Hauptversammlung des Unternehmens. (zu dpa «BASF-Chef Bock zu Liste aus Türkei: Trägt nicht zu Vertrauen bei» vom 27.07.2017) Foto: Uwe Anspach/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der Vorstandschef des Chemiekonzerns BASF, Kurt Bock, hat mit scharfen Worten darauf reagiert, dass das Unternehmen zusammen mit anderen von der Türkei versehentlich der Terrorunterstützung bezichtigt wurde.

Neue Liste des türkischen Geheimdienstes: Daimler und BASF auch Terrorunterstützer?

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Daimler, BASF und eine Dönerbude in Nordrhein-Westfalen. Diese Unternehmen stehen einem Bericht der Wochenzeitung DIE ZEIT zufolge auf der Liste der türkischen Regierung, die nun den deutschen Behörden übergeben worden sein soll.