Kılıçdaroğlu: „FETÖ hat den Staat nicht unterwandert, sie wurde systematisch eingesetzt“

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Obwohl viele wichtige Fragen zu dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 selbst noch offen sind, scheint es eine gesicherte Tatsache für alle wichtigen politischen Kräfte in der Türkei zu sein, wer hinter dem Putschversuch steht und zu bekämpfen ist: Die sogenannte FETÖ (Fethullah-Terrororganisation, Anm. d. Red.) und der seit über 16 Jahren im US-Exil… Kılıçdaroğlu: „FETÖ hat den Staat nicht unterwandert, sie wurde systematisch eingesetzt“ weiterlesen

Vor Treffen mit Putin: Erdoğan schießt scharf gegen Deutschland

dpatopbilder epa05462783 A handout picture provided by Turkish President Press office shows, Turkish President Recep Tayyip Erdogan speaking during a rally to protest the failed coup attempt at 15th July 2016 and mourn the 240 killed people including civilians, policemen, and soldiers, in Istanbul, Turkey, 07 August 2016. Thousands of people attended a massive democracy rally in Istanbul to protest the 15 th coup attempt. The president, prime minister, main opposition head and the leader of the country·s foremost nationalist party joined the rally. EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES RE-CROP +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der türkische Präsident Erdoğan verschärft den Ton in Richtung Europa. Bei einer Kundgebung mit Millionen Teilnehmern stellt er erneut die Todesstrafe in Aussicht. Deutschland wird heftig gescholten.

Erdoğan: „Das war erst das Komma“

Erdoğan droht Deutschland für den Fall, dass drei angeblich nach Deutschland eingereiste türkische Staatsanwälte nicht an die Türkei ausgeliefert werden.

Das harte Vorgehen Erdoğans seit dem Putschversuch in der Türkei wird von seinen Anhängern bejubelt, von der Opposition aber auch kritisiert. Der Präsident lässt sich nicht beirren. Was bislang geschehen ist, ist nach seinen Worten erst „die Spitze des Eisbergs“.

Die moralische Krise der Gülen-Bewegung: Kann es eine kollektive Unschuld geben?

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Der türkische Staat führt einen unerbittlichen Vernichtungsfeldzug gegen die Gülen-Bewegung, der schon vor dem gescheiterten Putschversuch jenseits rechtsstaatlicher Normen stattfand. Die Solidarität mit der Gemeinde des muslimischen Predigers fällt jedoch erschreckend gering aus, vor allem, weil sie nicht nur als Opfer des Regimes betrachtet wird, sondern auch als dessen ehemaliger Steigbügelhalter. Die Anhänger der Bewegung müssen anfangen, die Vergangenheit mit anderen Augen zu betrachten und eingestehen, dass auch in ihrem Namen Unrecht geschehen ist.

Erdoğan schimpft auf die USA: „Beweise? Wir haben keine Zeit zu verlieren“

epa05453181 A handout picture provided by Turkish President Press office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan (R), shakes hands with Cheif of Staff General Hulusi Akar (L), during their meeting at headquarter of Turkish General Staff in Ankara, Turkey, 03 August 2016. EPA/TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES +++(c) dpa - Bildfunk+++

Während der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan im Inneren die Geschlossenheit mit weiten Teilen der Opposition sucht, geht er nach außen hin weiter auf Konfrontationskurs. Besonders hat er es dabei auf die USA abgesehen. Streitpunkt ist das Auslieferungsgesuch für Fethullah Gülen, den die Regierung als Hauptschuldigen des Putschversuchs ausgemacht hat. Gülen lebt seit Jahren im US-Exil. Für… Erdoğan schimpft auf die USA: „Beweise? Wir haben keine Zeit zu verlieren“ weiterlesen

Erdoğan wütend auf Italien: „Sollen sie doch gegen ihre eigene Mafia ermitteln“

Ermittlungen der italienischen Justiz gegen den Sohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sorgen für Verstimmung. „Wenn mein Sohn heute nach Italien zurückkehren würde, könnte er festgenommen werden“, zitierte Rainews24 Erdoğan am Dienstag. Das könne sogar die Beziehungen beider Länder gefährden. Italien möge sich lieber um die eigene Mafia kümmern, sagte Erdoğan. Zudem wiederholte er seine Enttäuschung darüber, dass… Erdoğan wütend auf Italien: „Sollen sie doch gegen ihre eigene Mafia ermitteln“ weiterlesen

Erdoğan fordert Ausland auf, Gülen-Bewegung zu bekämpfen

epa05436670 A handout picture provided by Turkish President Press office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan (R) speaking to his supporters after Friday pray in Ankara, Turkey, 22 July 2016. Turkish parliament on 21 July formally approved a three-month state of emergency declared by Turkish President Erdogan. The 15 June's failed coup attempt's aftermath was followed the dismissal of 50,000 workers and the arrest of 8,000 people after the 15 July failed coup attempt. At least 290 people were killed and almost 1,500 injured amid violent clashes on 15 July as certain military factions attempted to stage a coup d'etat. The UN and various governments and organizations have urged Turkey to uphold the rule of law and to defend human rights. EPA/TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Türkei geht im eigenen Land gnadenlos gegen mutmaßliche und vermeintliche Gülen-Anhänger vor, die hinter dem Putschversuch stecken sollen. Nun fordert sie auch das Ausland dazu auf. Erdoğan vermutet sogar, dass der Westen mit den Putschisten unter einer Decke steckt.