Zur Hälfte durch Suizid: In 16 Jahren 2500 Todesfälle unter Häftlingen

In NRW sind aktuell 18 Prozent der knapp 16.000 Gefängnisinsassen Muslime. Dennoch gibt es dort keine hauptberuflichen muslimischen Seelsorger - noch nicht.

Wie das Bundesjustizministerium mitteilt, starben in den letzten 16 Jahren 2500 Menschen in Deutschlands Gefängnissen. Dabei war in fast der Hälfte der Fälle Suizid die Todesursache. Die Länder versuchen bereits im Vorfeld, gegenzusteuern.

Imame sollen hinter Gitter: NRW sucht muslimische Seelsorger

In NRW sind aktuell 18 Prozent der knapp 16.000 Gefängnisinsassen Muslime. Dennoch gibt es dort keine hauptberuflichen muslimischen Seelsorger - noch nicht.

Nicht nur für IRA, PKK oder ETA dien(t)en Gefängnisse als „Universitäten des Terrorismus“. Auch Djihadisten finden dort Zuhörer. NRW will nun gegensteuern. Als Inspiration dafür dienen die Niederlande. (Foto: dpa)

Türkei: Professor muss für 4,5 Monate ins Gefängnis

Prof. Dr. Pekünlü hat 2001 von seinen Studentinnen, die ein Kopftuch trugen, Fotos geschossen und manche von ihnen vom Unterricht ausgeschlossen. Jetzt muss der Wissenschaftler deswegen für 4,5 Monate ins Gefängnis.

Weil ein Professor in der Türkei von Studentinnen mit Kopftuch Fotos geschossen und diese vom Unterricht ausgeschlossen hat, wurde dieser wegen Eingriffs in die Bildungsfreiheit zu 25 Monaten Haft verurteilt. (Foto: Cihan)