Frankfurter Archäologen im Nordirak – Gebiet jahrelang unzugänglich

Das undatierte, mit einer Drohne aufgenommene Foto zeigt die Spuren archäologischer Ausgrabungen auf einem Hügel in der irakisch-kurdischen Provinz Sulaimaniyah. Sechs Wochen lang hatten hier auch Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt nach historischen Artefakten gesucht. Foto: Philipp Serba/Goethe-Universität Frankfurt/dpa

In Teilen Vorderasiens herrscht nach wie vor Krieg. Für Archäologen sind die Gebiete ein schwieriges Pflaster. Ein Team aus Hessen hat sich trotz der Risiken dorthin gewagt.

Das Gedicht von Goethe hat nun ein Gesicht: Afghanisch. Syrisch. Arabisch.

Willkommen und Abschied heißt ein Gedicht. Das Gedicht von Goethe hat nun ein Gesicht. Afghanisch. Syrisch. Arabisch. So haben sie Abschied genommen von, wenn es sie denn überhaupt noch gibt, einem Vater und einer Mutter. Sie sind unbegleitete minderjährige Flüchtlingskinder. Sie sind gekommen im Winter. Auf dem Weg hier her hieß es nur: Immer schnell, immer… Das Gedicht von Goethe hat nun ein Gesicht: Afghanisch. Syrisch. Arabisch. weiterlesen

Bagdad, Muhammad, Honig: So übte Goethe Arabisch

Als Johann Wolfgang von Goethe während seines Studiums in Straßburg (April 1770 – August 1771) Herder kennenlernte, tauschten sich die beiden über Poesie, Weltliteratur, Koran und Orient aus. Begeistert vom Gespräch mit Herder hielt Goethe Ausschau nach einer Übersetzung des Korans. Er wurde aber schnell enttäuscht. Die Übersetzung, die er sich eifrig besorgte, zeigte bereits… Bagdad, Muhammad, Honig: So übte Goethe Arabisch weiterlesen

Mahomet: „Ich liebe nicht diejenigen, die untergehen”

Wie bereits im vorigen Beitrag erwähnt werde ich dieses Mal den Inhalt des zweiten Fragments näher bringen. In der Hymne von Goethe, anlehnend an die 6. Sura des Korans ist Mahomet, genau wie Abraham im Koran, auf der Suche nach etwas Größerem, der Erschaffer aller Dinge. Mahomet beginnt, alles was er zu Gesicht bekommt, den… Mahomet: „Ich liebe nicht diejenigen, die untergehen” weiterlesen

Als Goethe Lavater des Propheten Muhammad wegen „entfreundete“

In meinen bisherigen Beiträgen zur Goethe-Reihe, siehe Teil I, Teil II und Teil III, ging es mir speziell um die Beziehung Goethes zum Koran und zur Prädestinationslehre im Islam. In diesem Beitrag möchte ich zeigen, welche Beziehung Goethe zum Propheten Muhammad pflegte. Als ich das erste Mal erfuhr, dass der Satz „Oberhaupt der Geschöpfe –… Als Goethe Lavater des Propheten Muhammad wegen „entfreundete“ weiterlesen

Antichrist, Türkenangst und die Brücke zum Orient

Dante, Voltaire, Luther, Herder, Lessing und Goethe: Sie alle beschäftigten sich in unterschiedlichen Jahrhunderten, vor allem in ganz unterschiedlichen Epochen, auf ihre jeweils eigene Art und Weise mit dem Islam. Dabei haben sie ihre Gedanken zum Islam zum Teil auf eine vorurteilsfreie Art, aber auch zum Teil gefüllt mit Vorurteilen in Gedichten, Theatern und Gesprächen… Antichrist, Türkenangst und die Brücke zum Orient weiterlesen

Wie reagierte Goethe, als der Prophet Muhammad geschmäht und diffamiert wurde?

Das Interesse Johann Wolfgang von Goethes am Islam ist für die deutsche Literatur kein Geheimnis mehr. Der Islam blieb für ihn bis zu seinem Tod ein Phänomen. Er zeigte seine Bewunderung, in dem er immer wieder Verse aus dem Koran im Rahmen von Feierlichkeiten zum Ausdruck brachte oder auch, indem er seinen Besuchern Koranzitate schenkte.… Wie reagierte Goethe, als der Prophet Muhammad geschmäht und diffamiert wurde? weiterlesen