Säuberung nach dem Putschversuch: Bericht zeigt dramatische Folgen

Archiv: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht zu seinen Anhängern am frühen 16.07.2017 vor dem Präsidentenpalast in Ankara bei der Einweihung eines Denkmals (Hintergrund) im Gedenken an die Opfer des gescheiterten Putschversuchs am 15.07.2016. Foto: Uncredited/Presidency Press Service POOL/dpa

Die Amnesty International hat mit einem Bericht das Ausmaß der Folgen des Putschversuchs in der Türkei ans Tageslicht gelegt. Demnach wurden 130.000 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst entlassen. Eine unabhängige Untersuchung der Fälle gibt es laut Amnesty International nicht. 

Erdogan: „Wir werden Gülen-Anhänger im Ausland jagen“

07.04.2018: Recep Tayyip Erdoğan in Denizli: „Wir haben etwa 80 Fetö-Militante (gemeint sind Anhänger der Gülen-Bewegung, Anm. der Redaktion) in unterschiedlichen Ländern gefunden, eingepackt und in die Türkei gebracht. Wir werden weitermachen.“ Foto: Kayhan Ozer/Pool Presidential Press Service/AP/dpa

„Egal wohin sie flüchten, wir sind hinter ihnen her. Sie werden flüchten, wir werden sie jagen. Sei es Fetö oder die PKK- das spielt gar keine Rolle. Wir haben diesen Weg mit all unseren Mitteln eingeschlagen und werden es auch schaffen“, so Erdogan.

Erdogan will US-Pastor gegen Gülen tauschen – USA lehnen ab

Ein altbekanntes Bild von Donald Trump (r.) und Recep Tayyip Erdoğan. Foto: Uncredited/Pool Presidency Press Service via AP/dpa

Erdogan hat den USA die Übergabe eines inhaftierten Amerikaners im Austausch gegen die Auslieferung von Fethullah Gülen in Aussicht gestellt.