Aus dem Interessensgleichklang zwischen AKP und Hizmet ist eine scheinbare Gegnerschaft geworden. Aber muss das wirklich sein? Ein Leser aus Bottrop wehrt sich gegen den Druck, sich für eine Seite entscheiden zu müssen.
Schlagwort: Hizmet
„Die drei Grundprobleme der Türkei sind seit 100 Jahren Zerstrittenheit, Armut und Unwissenheit“
In einem Fernsehinterview mit BBC äußert sich Gülen zu aktuellen Ereignissen in der Türkei, der Kurdenfrage und dem Dialog mit den Aleviten. Der Vorwand, es gäbe einen Parallelstaat, diene zur Verschleierung der Korruptionsaffäre.
„Demokratische Reformen stehen auf dem Spiel“
In seinem Interview mit dem WSJ mahnt der Islamgelehrte Fethullah Gülen davor, durch fragwürdige Schritte die Errungenschaften langjähriger Reformen in der Türkei in Frage zu stellen. Demokratische Errungenschaften seien unverhandelbar.
„Unsere Allianz ist mit Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit, nicht mit Parteien“
Im Interview mit dem WSJ bekräftigte der Islamgelehrte Fethullah Gülen seine Äquidistanz zu allen politischen Parteien. Seine Unter-stützung gelte nicht einer bestimmten Partei oder Person, sondern der Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Freiheit. (Foto: zaman)
Konflikt mit der AKP nicht im Interesse der Hizmet-Bewegung
Die Schriftsteller- und Journalistenvereinigung GYV, eine der Hizmet-Bewegung nahestehende Organisation, hat verlauten lassen, dass Hizmet nicht an einem Konflikt mit der Regierung interessiert sei. (Foto: iha)
Vorgestern Kommunisten, gestern Reaktionisten, heute Fethullahcıs
Was im Kalten Krieg der „Kommunist“, in der Zeit des 28. Februars der „Reaktionist“ und zwischendurch immer wieder der „Separatist“ war, ist für Erdoğan heute der „Gülen-Anhänger“. (Foto: zaman)
Schließung der Dershane – ein demokratisches Vorhaben?
Die Kritik der Öffentlichkeit an den Plänen der türkischen Regierung, die Dershane zu schließen, reißt nicht ab. In der Tat würde ein solcher Schritt vor allem dazu führen, dass die benachteiligte und arme Bevölkerung den Anschluss verliert. (Foto: dha)
Hizmet-Bewegung will keine Partei gründen
In der Türkei wird im kommenden Jahr gewählt. Der Hizmet-Bewegung wird auch dieses Mal nachgesagt, dass sie sich mit einer eigenen Partei zur Wahl stellen wird. Nun folgte das klare Dementi. (Foto: cihan)