Streit um DİTİB: Nicht ohne meinen Imam

Seit Jahrzehnten entsendet die türkische Religionsbehörde Diyanet Imame nach Deutschland, die sich um das Seelenheil türkischsprachiger Muslime kümmern sollen. In den letzten Jahren werden jedoch die Vorwürfe lauter, dass die DİTİB-Imame unter dem Deckmantel der Seelsorge politische Agitation für die Regierungspartei AKP betreiben. Deshalb ist nun eine Debatte entbrannt, ob der „Import“ von Imamen aus der Türkei eingestellt werden sollte.

Die größte wirtschaftsstrategische Schwäche Ankaras ist die Abhängigkeit

Die Türkei muss derzeit 90 Prozent seines Erdöls importieren und ist somit stark von den Förderländern abhängig. Anstrengungen, Vorkommen in türkischen Gewässern zu finden, waren bislang erfolglos. Doch der Energiebedarf steigt stetig. (Foto: ap)