Der Irak boykottiert türkische Waren, der Iran reduziert Gaslieferungen, die gegenseitigen Sticheleien mit Russland setzen sich fort: Die Beziehungen der Türkei mit ihren Nachbarn könnten besser sein.
Schlagwort: Gas
Russland will South Stream über Energiezusammenarbeit mit Türkei ersetzen
Das Projekt South Stream ist gescheitert, die große Gewinnerin ist die Türkei. Ihre Bedeutung als Transitland für Energie steigt rapide an. Zudem wird es ab 2015 günstigere Konditionen aus Moskau für den Erdgasbezug geben. (Foto: Cihan)
Erdgas: Streit zwischen Türkei und Iran droht zu eskalieren
Die Türkei bezieht aus dem Iran einen Großteil seines Erdgasbedarfs. Jetzt will Ankara per Gericht Teheran zu günstigeren Erdgaspreisen zwingen. (Foto: Cihan)
Treffen mit Erdoğan: Putin kommt in die Türkei
Kremlchef Wladimir Putin will bei einem Treffen mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdoğan die Zusammenarbeit zwischen Moskau und Ankara vorantreiben. Bei dem Arbeitsbesuch Putins am 1. Dezember in der Türkei gehe es um die weitere Kooperation beim Handel und in Energiefragen, teilte der Kreml Moskau mit. Dazu sollten mehrere Abkommen unterzeichnet werden, hieß es.… Treffen mit Erdoğan: Putin kommt in die Türkei weiterlesen
Gazprom senkt Preise für die Türkei
Während die deutsche Wirtschaft durch die unsäglichen Russland-Sanktionen in den kommenden Monaten Einbußen in Milliardenhöhe zu erwarten hat, will der russische Gas-Riese Gazprom die Verkaufspreise für die Türkei senken. Der russische Gaskonzern Gazprom arbeitet zur Zeit an einem detaillierten Preismodell für das für die Türkei bestimmte Erdgas – und scheint sich dabei an den türkischen… Gazprom senkt Preise für die Türkei weiterlesen
Deutschland: Sind erneuerbare Energien wirklich die Zukunft?
Nicht nur beim Ausstieg aus der Atomkraft, auch beim Fracking-Moratorium und der einseitigen Förderung erneuerbarer Energien beschreitet Deutschland einen weltweiten Sonderweg. Die Politik lässt das Land global den Anschluss verlieren. (Foto: dpa)
Schon in wenigen Wochen fließt kurdisches Öl durch türkische Pipeline
Eine Einigung zwischen Bagdad und Arbil über eine Aufteilung der kurdischen Ölerlöse ist noch nicht in Sicht – die Kurdische Regionalregierung hat jedoch auch keine Motivation mehr, noch länger zu warten. In Kürze soll das Öl nun fließen. (Foto: dha)
Die größte wirtschaftsstrategische Schwäche Ankaras ist die Abhängigkeit
Die Türkei muss derzeit 90 Prozent seines Erdöls importieren und ist somit stark von den Förderländern abhängig. Anstrengungen, Vorkommen in türkischen Gewässern zu finden, waren bislang erfolglos. Doch der Energiebedarf steigt stetig. (Foto: ap)