Musste Peggy sterben, weil ihre Mutter Kopftuch trug und einen türkischen Freund hatte?

Abfall liegt am 14.10.2016 in einem Waldstück nahe Rodacherbrunn (Thüringen)amm Boden. In dem Waldareal waren im Juli diesen Jahres Skelettteile der vermissten Peggy gefunden worden. In der Nähe des Skeletts der getöteten Peggy wurde auch eine DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt sichergestellt. Foto: Nicolas Armer/dpa (zu dpa "Ermittler im Fall Peggy/NSU sortieren neue Aufgaben" vom 14.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Eine neue DNA-Spur im Fall Peggy hat die Thüringer Ermittler aufhorchen lassen. Sie nehmen sich drei bisher ungeklärte Todesfälle von Kindern aus dem Raum Jena noch einmal vor. Gibt es Parallelen zum Tod der neunjährigen Schülerin aus Oberfranken?

„Die Gründe für den Erfolg des IS liegen in Europa, also muss auch die Lösung aus Europa kommen“

epa05581054 Spanish National policemen leave after a search in the residence of a Moroccan man who was rrested during an antijihadist operation in San Sebastian, the Basque Country, northern Spain, 11 October 2016. Spanish police has arrested two Moroccan men accused of attracting people to join the so-called Islamic Estate (IE) and being a members of a Jihadist propaganda cell in two different operations carried out in the city of San Sebastian and Gijon. EPA/GORKA ESTRADA +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der Terror ist in Europa angekommen, seit der Anschlagserie im Sommer auch in Deutschland. Peter Neumann erforscht den internationalen Terrorismus seit mehr als 20 Jahren. Der Politikwissenschaftler leitet das International Centre for the Study of Radicalisation (ICSR) in London. Am heutigen Freitag erscheint sein neues Buch. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur erklärt er, wie der Terror sich in den vergangenen Jahren… „Die Gründe für den Erfolg des IS liegen in Europa, also muss auch die Lösung aus Europa kommen“ weiterlesen

„Es geht ein Gespenst des Hasses in wohlhabenden Nationen um“

epa05537499 UN High Commissioner for Human Rights Zeid Ra'ad Al Hussein arrives for the opening of the 33rd session of the Human Rights Council, at the European headquarters of the United Nations in Geneva, Switzerland, 13 September 2016. EPA/SALVATORE DI NOLFI +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Prinz Said Raad al-Hussein (Foto), hat sich angesichts einer „Schockwelle“ der Fremdenfeindlichkeit, des Hasses und der religiösen Diskriminierung in vielen Ländern der Welt alarmiert gezeigt. Das „Gespenst des Hasses“ gehe selbst in wohlhabenden Nationen um, beklagte Al-Hussein am Donnerstag in Berlin. Er äußerte sich bei einer Festveranstaltung zu „50 Jahre UN-Menschenrechtspakte“ im Außenamt. Die beiden zentralen UN-Pakte zu… „Es geht ein Gespenst des Hasses in wohlhabenden Nationen um“ weiterlesen

Jemand, der ein Flüchtlingsheim anzündet, ist für Fest ein Demonstrant

Der Vorsitzende der Berliner AFD, Georg Pazderski (l), schüttelt Nicolaus Fest am 06.10.2016 in Berlin als neuem AFD-Parteimitglied im Landesverband Berlin die Hand. Einst sorgte er mit einem islamkritischen Kommentar für Aufsehen. Jetzt ist der Publizist Fest Mitglied der Berliner AfD. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

KOMMENTAR von Seyit Arslan Auch wenn es für uns alle eine schwer zu akzeptierende Wahrheit ist, entwickelt sich die AfD von Wahlsieg zu Wahlsieg zu einem wichtigen Akteur der deutschen parteipolitischen Landschaft. Es ist zwar zu früh davon zu sprechen, dass es sich bei der AfD um eine etablierte Partei handelt, sie ist aber auf dem… Jemand, der ein Flüchtlingsheim anzündet, ist für Fest ein Demonstrant weiterlesen

Migration und kulturelle Identität: „Die Festung Europa ist moralisch verwerflich“

Wissenschaftler, Seelsorger und katholische Bischöfe aus mehreren europäischen Ländern haben am Mittwoch in Berlin über das Thema Migration und kulturelle Identität debattiert. Dabei zeigten sich neben einem breiten Konsens auch unterschiedliche Einschätzungen über die Grenzen der mentalen und der materiellen Belastbarkeit der Einwanderungsländer. Die Studientagung wurde von den Bischofskonferenzen Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz organisiert.… Migration und kulturelle Identität: „Die Festung Europa ist moralisch verwerflich“ weiterlesen

Die Flüchtlinge und wir: Denkfehler, Geschäfte, Enttäuschungen

Die Flüchtlingsfrage und die Frage nach der gesellschaftlichen Rolle des Islam bleiben ein Politikum. Eigentlich geht es jedoch um die Frage nach der eigenen Identität. Eine Wertedebatte, wie sie Innenminister de Maiziere fordert könnte dabei hilfreich seien. Vorausgesetzt, man wiederholt nicht die Fehler der Vergangenheit.