Abschiebungen aus der Türkei: Deutschland hat keinen Plan für IS-Rückkehrer

Terroristen werden von internationalen Netzwerken finanziert, so auch Al-Kaida. Foto: Shutterstock

Abschiebung in die Heimat: Das passiert gerade mit Dutzenden deutschen IS-Anhängern in der Türkei. Die türkische Regierung will die unliebsamen Gäste loswerden. Deutschland nimmt sie nur wiederwillig auf. Es fehlt vor allem an einem Plan. Die Gefahr islamistischer Terroranschläge ist nach dem Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien gestiegen. Insbesondere die türkische… Abschiebungen aus der Türkei: Deutschland hat keinen Plan für IS-Rückkehrer weiterlesen

IS kürt neuen Anführer

27.10.2019, Syrien, Idlib: Kinder untersuchen ein zerstörtes Auto. Medienberichten zufolge soll der IS-Anführer in Idlib Al-Bagdadi angeblich von US-Sondereinheiten getötet worden sein. Der Sondereinsatz habe am 26.10.2019 stattgefunden, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf hochrangige Vertreter des Verteidigungsministeriums. Eine endgültige Bestätigung durch DNA-Tests und biometrische Überprüfungen stehe allerdings noch aus, berichtete CNN mit Verweis auf geheime Quellen. Foto: Mustafa Dahnon/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Abu Bakr Al-Baghdadi, der Anführer der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS), ist tot. Seine Anhänger sind aber noch lange nicht am Ende. Im Gegenteil. Der IS bleibt eine tödliche Gefahr.

Kalif tot, Kalifat am Ende: Die Desillusionierten des IS

Ein Screenshot aus einem undatierten Video, das am 29.04.2019 über Al-Furkan, einem Medienkanal des IS, verbreitet wurde, zeigt den Anführer der IS-Terrormiliz Abu Bakr al-Bagdadi. (Zu dpa «Berichte: US-Militär greift IS-Führer Al-Bagdadi in Syrien an») Foto: Uncredited/Al-Furqan media/AP/dpa

Im Sommer 2014 stand die Welt für eine kurze Weile ziemlich still. Denn in den warmen Monaten ließ eine Terrororganisation die Welt erschauern. Eine Terrororganisation nannte sich „Islamischer Staat“ und rief das Kalifat aus. Heute ist davon nur noch Asche und Staub übrig. Zudem besonders viel menschengemachtes Leid.

Türkei kurz vor Syrien-Offensive

ARCHIV - 14.01.2019, Türkei, Hatay: Ein Konvoi türkischer Militärlaster mit Panzern und gepanzerten Fahrzeuge, sind zur Vorbereitung auf eine mögliche militärische Offensive nach Syrien unterwegs. Foto: Uncredited/AP/dpa

US-Soldaten verlassen Nordsyrien fluchtartig. Die Türkei zieht offenbar Truppen für eine Offensive gegen das nordsyrische Autonomiegebiet Rojava zusammen. Steht eine Eskalation kurz bevor?

Kurdische Kräfte ziehen sich aus Sindschar zurück

Archiv: Das vom DHA-Depo zur Verfügung gestelltes Foto vom 31.10.2017 zeigt türkische und irakische Soldaten, von denen einige die Fahnen ihres Landes tragen, am Grenzübergang Harbur (Türkei) an der Grenze zum Irak. Laut dem türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim stehe der Grenzübergang, der seit den 1990er Jahren unter kurdischer Kontrolle stand, von nun an unter der Kontrolle von Beamten der irakischen Zentralregierung. Foto: Str/AP/dpa

Nach der Androhung einer türkischen Offensive wollen sich kurdische Milizen aus der nordirakischen Stadt Sindschar zurückziehen. Dies kündigte die Union Kurdischer Gemeinschaften (KCK) am Freitag an.

Experte warnt vor langem Atem von Terror-Anwerbern

Terroristen werden von internationalen Netzwerken finanziert, so auch Al-Kaida. Foto: Shutterstock

Der französische Terrorexperte David Thomson rechnet in den kommenden Jahren mit einer steigenden Anschlagsgefahr in Europa. In Frankreich werde schätzungsweise die Hälfte der inhaftierten Terroristen bis 2020 wieder entlassen werden, sagte er der „Welt“ (Donnerstag).

Syrien: Halbe Million Tote seit Beginn – 39 000 Tote in 2017

ARCHIV-FOTO

Im Syrienkrieg sind im Jahr 2017 nach Zählung von Menschenrechtlern etwa 39 000 Menschen getötet worden – darunter mehr als ein Viertel Zivilisten. Dabei seien in den vergangenen zwölf Monaten auch über 2100 Kinder ums Leben gekommen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag.