Die türkische Zwickmühle in Syrien

20.08.2019, Türkei, Ankara: Mevlut Cavusoglu, Außenminister der Türkei, spricht während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hill, Außenministerin von El Salvador. Am Vortag war ein türkischer Konvoi auf dem Weg zu einem Posten nahe Chan Schaichun aus der Luft angegriffen worden. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Militärkonvoi in Flammen, Assad auf dem Vormarsch und eine direkte Konfrontation mit Russland: In Syrien steht die Türkei vor einer schier aussichtslosen Situation. Schwarze Flammen steigen von brennenden Militärfahrzeugen auf, der Asphalt glüht, die Kamera wackelt. Ein dreiminütiges Video, das in der Nähe der syrischen Stadt Idlib aufgenommen worden sein soll, zeigt einen zerstörten… Die türkische Zwickmühle in Syrien weiterlesen

Putin und Erdoğan: Gestern noch Feinde, heute Freunde – und morgen?

Archiv: Der türkische Präsident Erdoğan im Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin

Die türkisch-russischen Beziehungen reichen weit zurück. Während die Osmanen einst ihren Einfluss weit in den Westen nach Europa ausdehnten, drängt es die Russen in den Süden, insbesondere seit gut 200 Jahren. Das sorgt zwangsläufig für Konflikte zwischen den beiden großen Staaten, deren Präsidenten sich gerne als legitime Nachfolger ihrer mächtigen Vorfahren sehen.

UN-Experte: Lage der Zivilbevölkerung in Syrien schlimmer denn je

08.04.2018, Syrien, Duma: Dieses vom Syrischen Zivilschutz, genannt «Weißhelme», zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt einen Sanitäter, der ein Kleinkind medizinisch versorgt und ihm ein Beatmungsgerät über den Mund hält. Bei Angriffen der syrischen Armee auf die letzte verbliebene Rebellenhochburg in Ost-Ghuta sind Dutzende Menschen getötet worden. Hilfsorganisationen berichteten in der Nacht zum 08.04.2018 von einem mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen. Nach Angaben der Weißhelme hatte ein Hubschrauber eine Fassbombe mit Chemikalien über der Stadt Duma abgeworfen. Foto: -/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Die Lage der Zivilbevölkerung in Syrien ist nach Einschätzung eines Experten der Vereinten Nationen inzwischen schlimmer denn je.

Halbmond über Afrin

24.03.2018, Syrien, Afrin: Türkische Soldaten sitzen auf einem Panzerfahrzeug während einer von der türkischen Regierung organisierten Pressetour. Türkische Truppen und verbündete syrische Milizen hatten am vergangenen Wochenende die vor allem von Kurden bewohnte Region Afrin vollständig unter Kontrolle gebracht. Durch die türkische Offensive im Nordwesten Syriens sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO fast 170 000 Menschen vertrieben worden. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Recep Tayyip Erdoğan feierte den Sieg über die Kurden in Afrin überschwänglich. Doch der Sieg ist vergiftet. Sein Handlungsspielraum limitiert, die Folgen nicht absehbar: Die Türkei muss nun für seine Kriegstreiberei harte Konsequenzen fürchten.

Syriens Kurden: Russland verhindert Entsendung von Regierungstruppen

Archiv: Der türkische Präsident Erdoğan im Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin

Im Kampf gegen die Türkei werfen Syriens Kurden Russland vor, ein Abkommen mit der syrischen Regierung über die Entsendung von Truppen in den Norden des Landes zu verhindern. Die Verhandlungen mit der syrischen Regierung liefen seit einer Woche, sagte Sulaiman Dschafar, Mitglied im Lokalrat der von Kurden kontrollierten Region Afrin, am Dienstag. Die Russen hätten ihnen jedoch… Syriens Kurden: Russland verhindert Entsendung von Regierungstruppen weiterlesen

Erdogan bezeichnet Assad als «Mörder» – Gespräche lehnt er ab

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Gespräche mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad abgelehnt. «Was sollen wir mit einem Mörder reden, der eine Millionen seiner Bürger getötet hat», sagte Erdogan am Donnerstag vor Ortsvorstehern in Ankara.