Mehrere türkische Staatsbürger unter den Opfern von Hanau

Ein Mann legt am Hanauer Heumarkt Blumen ab. Dort befand sich eine der beiden Bars, auf die Schüsse abgegeben wurden. Foto: Andreas Arnold/dpa

Unter den Todesopfern in Hanau sind nach Angaben der türkischen Botschaft in Berlin auch fünf türkische Staatsbürger. Ein Sprecher der Botschaft bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu, die sich auf den türkischen Botschafter in Berlin berufen hatte. Laut „Bild“ handelt es sich um Kurdischstämmige. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan drückte den… Mehrere türkische Staatsbürger unter den Opfern von Hanau weiterlesen

Demokratie, Erdoğan, Kurden: Gülen meldet sich zurück

Der Islam-Gelehrte Fethullah Gülen hat nach langer Zeit wieder ein Interview gegeben. Dabei sprach der 78-jährige über die Türkei, seine Vorstellung von Demokratie, die Rechte der Kurden sowie sein Verhältnis zum türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Eine Zusammenfassung.

Dersim 38: Ein Massaker, das bis heute schmerzt

Zum Jahrestag der Ereignisse von Dersim kommt es in der Türkei immer wieder zu Kundgebungen und Protesten. Dieses Bild entstand vor wenigen Jahren in Istanbul.

Die Türkei ist ein junger Staat, gegründet, als das einst große Reich der Osmanen unterging. Mustafa Kemal Pascha, besser bekannt als Atatürk, führte das türkische Volk hinaus aus dem Sultanat hinein in die neue Zeit. Als der „Vater der Türken“ am 29. Oktober 1923 im Parlament die Republik ausrief, begann das Zeitalter der heutigen Türkei.… Dersim 38: Ein Massaker, das bis heute schmerzt weiterlesen

„Ich bin nicht mein Schöpfer. Aber ich bin Kurde“

Die Türkei führt die Liste der europäischen Länder mit den meisten Häftlingen an. Quelle: Pixabay

Die Stadt Diyarbakır ist die größte Metropole im Südosten der Türkei. Die Stadt ist das Zentrum der pro-kurdischen demokratischen Politik und Zivilgesellschaft. Genauso wichtig ist diese Stadt im Gesamtgefüge der türkischen Republik.

Die Türkei aus dem Norden, Assad aus dem Süden: Was bedeutet das für die syrischen Kurden?

dpatopbilder - 25.09.2019, Syrien, Chan Schaichun: Menschen stehen vor einem Porträt des syrischen Präsidenten Al-Assad, während sie ihre Dokumente nach ihrer Rückkehr in die Stadt überprüfen lassen. Die Stadt in der nordwestlichen Provinz Idlib war das letzte große Rebellengebiet Syriens. Im August wurde es von Regierungsstreitkräften zurückerobert. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Kurden in Nordsyrien sind nicht die einzigen Verlierer der türkischen Offensive. Der Konflikt birgt auch für Europa und den gesamten Nahen Osten fatale Risiken. Ein Kommentar.

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Konflikt zwischen Kurden und Türken in Deutschland

dpatopbilder - 13.10.2019, Türkei, Akcakale: Syrische Oppositionskämpfer, die von der Türkei unterstützt werden, jubeln in Akcakale (Türkei), nachdem sie von Tall Abyad (Syrien) über die Grenze gekommen sind. Als Reaktion auf den türkischen Einmarsch in Nordsyrien schickt die Regierung in Damaskus eigene Truppen in die Region. Foto: Uncredited/AP/dpa

Etwa eine Million Kurdischstämmige leben hierzulande. Die Spannungen zwischen ihnen und den rund vier Millionen Deutsch-Türken könnten nun wachsen. Von Hass, Spaltung, einem Pulverfass ist die Rede. Viele bangen um Angehörige und Freunde.

„Nordsyrien könnte sich zum ‚Vietnam der Türkei‘ entwickeln“

Dieses vom türkischen Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellte Foto zeigt eine militärische Operation an der türkisch-syrischen Grenze. Die Türkei hat nach Luftangriffen gegen kurdische Milizen in Nordsyrien nun auch eine Offensive mit Bodentruppen begonnen. Foto: -/Turkish Defense Ministry/XinHua/dpa

Iskender Sezek ist Nahost-Experte und schreibt regelmäßig als Chefredakteur des Online-Mediums Şarkpostası. Im Interview mit dtj-Chefredakteur Süleyman Bağ spricht er über die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien. Sezek glaubt, dass durch den Einmarsch der Türkei Gruppen wie der IS wieder aufblühen könnten.