Erdoğans Schattenkrieger in Syrien

12.10.2019, Türkei, Ceylanpinar: Rauch steigt in der nordsyrischen Stadt Ras al-Ain während eines Angriffs der türkischen Armee auf. Der türkische Präsident Erdogan hat eine Schlichtung der Konflikte mit den kurischen Soldaten abgelehnt und setzt seine Militäroffensive in Nordsyrien fort. Foto: Mustafa Kaya/XinHua/dpa

Das türkische Militär und sein Oberbefehlshaber Recep Tayyip Erdoğan setzen in Nordsyrien auf die Hilfe islamistischer Rebellen. Ihr brutales Vorgehen sorgt für Entsetzen. Nun rücken alte Verbindungen zum IS wieder in den Fokus. Verstörende Bilder geisterten dieser Tage durchs Internet. „Allahu Akbar“-Rufe bilden die Soundkulisse für ein verwackeltes Handyvideo. Darauf zu sehen: Männer in Tarnuniform,… Erdoğans Schattenkrieger in Syrien weiterlesen

Konflikt zwischen Kurden und Türken in Deutschland

dpatopbilder - 13.10.2019, Türkei, Akcakale: Syrische Oppositionskämpfer, die von der Türkei unterstützt werden, jubeln in Akcakale (Türkei), nachdem sie von Tall Abyad (Syrien) über die Grenze gekommen sind. Als Reaktion auf den türkischen Einmarsch in Nordsyrien schickt die Regierung in Damaskus eigene Truppen in die Region. Foto: Uncredited/AP/dpa

Etwa eine Million Kurdischstämmige leben hierzulande. Die Spannungen zwischen ihnen und den rund vier Millionen Deutsch-Türken könnten nun wachsen. Von Hass, Spaltung, einem Pulverfass ist die Rede. Viele bangen um Angehörige und Freunde.

„Nordsyrien könnte sich zum ‚Vietnam der Türkei‘ entwickeln“

Dieses vom türkischen Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellte Foto zeigt eine militärische Operation an der türkisch-syrischen Grenze. Die Türkei hat nach Luftangriffen gegen kurdische Milizen in Nordsyrien nun auch eine Offensive mit Bodentruppen begonnen. Foto: -/Turkish Defense Ministry/XinHua/dpa

Iskender Sezek ist Nahost-Experte und schreibt regelmäßig als Chefredakteur des Online-Mediums Şarkpostası. Im Interview mit dtj-Chefredakteur Süleyman Bağ spricht er über die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien. Sezek glaubt, dass durch den Einmarsch der Türkei Gruppen wie der IS wieder aufblühen könnten.