„Schlachtet Kurden ab“: Israel attackiert Erdoğan wegen Holocaust-Vergleich

Zwei in den Bürgersteig eingelassene Stolpersteine. Sie sollen an die Menschen erinnern, die in die Konzentrationslager der Nationalsozialisten deportiert und dort getötet wurden. Quelle: Reuters

Israel hat einen Holocaust-Vergleich des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Bezug auf den Konflikt mit den Palästinensern scharf kritisiert. «Ich verurteile in aller Schärfe die antisemitischen Äußerungen Erdoğans, der die Judenvernichtung durch die Nazis mit Israels Vorgehen im Gazastreifen vergleicht», schrieb Außenminister Israel Katz am Dienstagabend auf Twitter. «Wer systematisch Menschenrechte verletzt, die Kurden… „Schlachtet Kurden ab“: Israel attackiert Erdoğan wegen Holocaust-Vergleich weiterlesen

Israel verhaftet türkischen TIKA-Mitarbeiter

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat eigenen Angaben zufolge einen Mitarbeiter des "Türkischen Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination" (TIKA) festgenommen sorgt für Konflikt zwischen der Türkei und Israel

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat eigenen Angaben zufolge einen Mitarbeiter des „Türkischen Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination“ (TIKA) festgenommen.

Scharfe Kritik nach Tod eines palästinensischen Journalisten

Palästinensische Journalisten und Trauernde tragen die Leiche des palästinensischen Journalisten Yasser Murtaja, der bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Soldaten ums Leben kam. Foto: Mohammed Talatene/dpa

Bei Massenprotesten an Israels Grenze zum Gazastreifen gibt es viele Tote und Verletzte – darunter auch palästinensische Journalisten. Israel gerät deshalb unter Druck, Presseverbände fordern eine Untersuchung.

Nach Giftgasvermutung: UN-Sicherheitsrat kommt zusammen

08.04.2018, Syrien, Duma: Dieses vom Syrischen Zivilschutz, genannt «Weißhelme», zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt einen Sanitäter, der ein Kleinkind medizinisch versorgt und ihm ein Beatmungsgerät über den Mund hält. Bei Angriffen der syrischen Armee auf die letzte verbliebene Rebellenhochburg in Ost-Ghuta sind Dutzende Menschen getötet worden. Hilfsorganisationen berichteten in der Nacht zum 08.04.2018 von einem mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen. Nach Angaben der Weißhelme hatte ein Hubschrauber eine Fassbombe mit Chemikalien über der Stadt Duma abgeworfen. Foto: -/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Der UN-Sicherheitsrat will sich am Montag mit dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Stadt Duma in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta befassen. Da kommt eine neue Schreckensnachricht aus Syrien. Eine Militärbasis ist unter Raketenbeschuss.

Gaza: Besorgnis nach Unruhen

30.03.2018, Palästinensische Autonomiegebiete, Gaza: Tausende Palästinenser versammelten sich für den "Marsch der Rückkehr" an der Grenze zu Israel. Die radikal-islamische Hamas will mit der Aktion ihren Anspruch auf ein «Recht auf Rückkehr» für palästinensische Flüchtlinge und deren Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israels untermauern. Foto: Khalil Hamra/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Palästinenser haben die Toten der blutigen Unruhen von Freitag im Gazastreifen beerdigt. Abbas macht Israel für die Eskalation verantwortlich – die Armee spricht dagegen von einer Provokation der Hamas. Es gibt erneut Verletzte. Von Stefanie Järkel und Saud Abu Ramadan Die blutigen Zusammenstöße im Gazastreifen schüren international Sorgen vor einer neuen Gewalteskalation zwischen Israel… Gaza: Besorgnis nach Unruhen weiterlesen

„US-Pläne für Jerusalem gefährden Frieden“

Die Türkei hat den für Mai geplanten Umzug der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem scharf kritisiert. Washington «besteht darauf, die Grundlagen des Friedens zu untergraben», hieß es in einer Mitteilung des türkischen Außenministeriums vom Samstag.