Erdogan, der Putsch und ein toter Sohn

15.05.2018, Türkei, Izmir: Fotografien des verstorbenen Murat Tekin und Erinnerungen sind im Wohnzimmer des Elternhauses ausgestellt. Militärschüler Tekin wurde in der Nacht des Putschversuchs in der Türkei Mitte Juli 2016 getötet. Die genauen Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt. (zu dpa «Erdogan, der Putsch und ein toter Sohn» vom 03.07.32018) Foto: -/dpa

Kadett Murat Tekin stirbt in der Putschnacht Mitte Juli 2016 in der Türkei. Vermutlich gelyncht. Seine Geschichte erzählt von einem Land, in dem Ungerechtigkeit, Hass und Misstrauen herrschen – und von einer Familie, die nach Gerechtigkeit sucht. Von Mirjam Schmitt, dpa

Scharfe Kritik nach Tod eines palästinensischen Journalisten

Palästinensische Journalisten und Trauernde tragen die Leiche des palästinensischen Journalisten Yasser Murtaja, der bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Soldaten ums Leben kam. Foto: Mohammed Talatene/dpa

Bei Massenprotesten an Israels Grenze zum Gazastreifen gibt es viele Tote und Verletzte – darunter auch palästinensische Journalisten. Israel gerät deshalb unter Druck, Presseverbände fordern eine Untersuchung.

Erste tote politische Flüchtlinge aus der Türkei

Photo: Greek Reporter

Eine fünfköpfige türkische Familie ist nach einem Bericht des griechischen Mediums Greek Reporter auf der Flucht von der Türkei im ägäischen Meer ums Leben gekommen. Die Leichen der drei Kinder seien an die Küste der griechischen Insel Lesbos angespült worden, so das Medium.

Zwei Jahre nach Tugçes Tod: Täter kann noch nicht abgeschoben werden

Rund zwei Jahre nach dem Tod der Studentin Tugçe ist weiter offen, ob der Täter nach Serbien abgeschoben wird. Wann es eine Entscheidung gebe, sei noch unklar, sagte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts Wiesbaden am Dienstag. Der Täter Sanel M. hatte Tugçe auf dem Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants in Offenbach Ende 2014 so heftig geschlagen, dass sie auf den Kopf fiel… Zwei Jahre nach Tugçes Tod: Täter kann noch nicht abgeschoben werden weiterlesen

Schwarzfahren, Schwarzarbeit und schwarzes Schaf: Dunkel ist nicht immer negativ

Als IS-Mädchen treten Florian Kropp (l-r), Asad Schwarz und Davide Brizzi am 10.10.2016 bei der Fotoprobe des Theaterstücks "INSIDE IS" Grips-Theater in Berlin auf.

Schwarz ist die Farbe der Trauer. Doch auch Priester, Architekten, Designer und Kreative hüllen sich gern in dunkle Stoffe. Denn Schwarz steht auch für Demut, Zurückhaltung, Nüchternheit und Würde.

So trauern Rocker: Türkischer Hells Angels-Chef beerdigt

Hells Angels und Mitglieder befreundeter Rockergruppierungen aus mehreren europäischen Ländern und dem gesamten Bundesgebiet stehen am 12.10.2016 in Gießen (Hessen) vor dem Neuen Friedhof. Dabei trägt ein Hells Angel eine Trauerschleife für den ermordete Aygün Mucuk. Hier fand die Beisetzung des erschossenen Hells-Angels-Präsidenten Aygün Mucuk statt. Foto: Boris Roessler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Auf dicken Maschinen kommen Hunderte Rocker nach Gießen zur Trauerfeier des getöteten Hells Angels-Bosses Mucuk. Den Aufmarsch am Friedhof wollen sich viele Schaulustige nicht entgehen lassen.

„Ich habe mein Wort schon wieder nicht halten können, Abi“

Der Journalist Fatih Akalın erlebte in kürzesten Zeitabständen, wie die türkischen Medien, für die er einst arbeitete, unter Zwangsverwaltung gestellt wurden. Erst traf es im vergangenen November die İpek Medien. Dann wagte er mit anderen Kollegen einen Neustart beim Lokalsender Can Erzincan TV. Nach dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli wurde allerdings auch Can Erzincan… „Ich habe mein Wort schon wieder nicht halten können, Abi“ weiterlesen