Scharfe Kritik nach Tod eines palästinensischen Journalisten

Palästinensische Journalisten und Trauernde tragen die Leiche des palästinensischen Journalisten Yasser Murtaja, der bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Soldaten ums Leben kam. Foto: Mohammed Talatene/dpa

Bei Massenprotesten an Israels Grenze zum Gazastreifen gibt es viele Tote und Verletzte – darunter auch palästinensische Journalisten. Israel gerät deshalb unter Druck, Presseverbände fordern eine Untersuchung.

Gaza: Besorgnis nach Unruhen

30.03.2018, Palästinensische Autonomiegebiete, Gaza: Tausende Palästinenser versammelten sich für den "Marsch der Rückkehr" an der Grenze zu Israel. Die radikal-islamische Hamas will mit der Aktion ihren Anspruch auf ein «Recht auf Rückkehr» für palästinensische Flüchtlinge und deren Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israels untermauern. Foto: Khalil Hamra/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Palästinenser haben die Toten der blutigen Unruhen von Freitag im Gazastreifen beerdigt. Abbas macht Israel für die Eskalation verantwortlich – die Armee spricht dagegen von einer Provokation der Hamas. Es gibt erneut Verletzte. Von Stefanie Järkel und Saud Abu Ramadan Die blutigen Zusammenstöße im Gazastreifen schüren international Sorgen vor einer neuen Gewalteskalation zwischen Israel… Gaza: Besorgnis nach Unruhen weiterlesen

„US-Pläne für Jerusalem gefährden Frieden“

Die Türkei hat den für Mai geplanten Umzug der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem scharf kritisiert. Washington «besteht darauf, die Grundlagen des Friedens zu untergraben», hieß es in einer Mitteilung des türkischen Außenministeriums vom Samstag.

Israels Verteidigungsminister fordert Todesstrafe für Attentäter

Todesstrafe Darstellung via Shutterstock

Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat die Todesstrafe für einen palästinensischen Attentäter gefordert. „Jüdisches Blut ist nicht billig! Es gibt keinen Platz für Terroristen – nicht einmal in unseren Gefängnissen“, zitierten ihn israelische Medien am Mittwoch.

Israel verlängert Haft von 16-jähriger Ahed Tamimi

Foto: Oren Ziv/AP/dpa

Ein israelisches Militärgericht hat die Haft der 16-jährigen Ahed Tamimi um weitere vier Tage verlängert. Tamimi war vor einer Woche gemeinsam mit ihrer Mutter und einer Cousine festgenommen worden. Ein israelisches Militärgericht verlängerte die Haft am Montag um weitere vier Tage.